[rezension] Shadow Falls Camp01 Geboren um Mitternacht

Autorin: C.C. Hunter
Titel: Shadow Falls Camp01- Geboren um Mitternacht
Genre: ab14 J.
Preis: 14,99  €
Klappenbroschur, 512 Seiten
Erschienen: 15. Juni 2012
ISBN 978-3-8414-2127-2
Leseprobe

Kurzbeschreibung laut FJB:
In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche …
Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.

Meine Meinung: Die 16-jährige Kylie hat es momentan nicht leicht: als wenn es nicht genug wäre, dass ihre Eltern sich scheiden lassen und nicht mehr miteinander reden, ihr Vater sicht seitdem nicht mehr für sie zu interessieren scheint, Kylie noch nie eine wirkliche beziehung zu ihrer Mutter hatte, ihre geliebte Oma vor Kurzem gestorben ist, Kylie an eine Therapeutin verwiesen wurde und sich ihre nächtlichen Panikattacken und Albträume sich häufen, nein nachdem sie auf einer Party von der Polizei aufgegriffen wird hält ihre Mutter sie entgültig für schwererziehbar. Dank dem Zuspruch ihrer Therapeutin meldet ihre Mutter Kylie für ein Sommercamp an. Obwohl Kylie wirklich versucht ihrer Mutter zuzureden muss sie fahren. Und trifft promt schon im Bus auf wirklich schräge Typen.
Das gedachte Straflager für schwer erziehbare Jugendliche stellt sich als Schulungslager für Jugendliche mit besonderen Fähigkeiten heraus. Im Camp wohnen Feen, Vampire, Werwölfe, Gestaltwandler, Hexen und jetzt auch Kylie. Anfangs hält Kylie das alles für ziemlich bescheuert, denn sie glaubt selbstverständlich nicht an übernatürliche Wesen. Nach und nach fängt Kylie an zu glauben was ihr erzählt wird und sie freundet sich mit mehreren Jugendlichen an, auch zwei wirklich attraktiven und interessanten Jungs.
Doch niemand weiß zu welcher Art Kylie gehört und als sie gerade beginnt sich im Camp einzuleben geschehen merkwürde Vorfälle und so wie es aussieht steht das Camp kurz vor der Schließung. Ob Kylie da helfen kann und ob sie erfährt was sie genau ist erfahrt ihr im ersten Band von Shadow Falls Camp.

Kylie ist eigentlich ein recht umgänglicher Charakter, sie kommt mit allen gut klar und eckt eigentlich nicht an. Nur die beschriebenen Probleme machen sie manchmal etwas unsicher. Durch das Camp weiß sie eigentlich noch weniger als vorher was mit ihr los ist und trotzdem schafft es die Autorin diese Protagonistin an den ihr gestellten Problemen und Aufgaben wachsen zu lassen. Trotz der Tatsache das Kylie wohl etwas „Besonderes“ sein muss, selbst für die Bewohner des Camps, ist sie vollkommen natürlich und bleibt dem Leser symphatisch.
Und am Besten dabei ist, dass sie Autorin auch wirklich tolle Nebencharaktere geschaffen hat, die unterschiedlicher nicht sein können, die Geschichte dadurch aber lebendig halten.
Selbst die hier die Jugendlichen umgebenden Erwachsenen sind sehr gut ausgearbeitet und umrahmen die jugendliche Geschichte und geben ihr manchmal bestimmte Richtungen.

Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und locker, passend zum Alter der Protagonisten, wirkt aber nicht zu übertreiben jugendlich und lässt sich leicht runterlesen. Durch den immer wieder gut platzierten Humor wird es vor Allem auch nie langweilig.
Das gläzende Cover fiel mir als erstes auf. Darauf zu sehen ist ein gespaltener Baum(der auch in der Geschichte vorkommt) und ein blondes Mädchen bei dem ich davon ausgehe hier Kylie zu sehen. Ebenso passt der Buchtitel perfekt, denn auch das spielt eine Rolle in der Handlung.

Fazit: Die Story von Shadow Falls Camp-Geboren um Mitternacht ist generell nichts komplett Neues ist aber trotzdem unterhaltsam,humorvoll, spannend und besticht durch eine emotional wachsende Protagonistin die umrahmt wird von nicht weniger tollen Nebencharakteren. Und durch den leicht zu lesenden Schreibstil merkt man auch die etwas über 500 Seiten gar nicht. Wem HoN nicht so liegt, der könnte es hiermit besser haben. 5/5 Punkten

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