[rezension] Schlusstakt

IMG_1515(ignoriert den Wal daneben einfach^^)

Arno Strobel
Schlusstakt

Originaltitel: Schlusstakt
Ab 14 Jahren / 224 Seiten
9,95 € [D], 10,30 € [A]
ISBN: 978-3-7855-7865-0
Ersterscheinung: 2015

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Zitat S.222

Einzelheiten kann ich Ihnen nicht nennen, aber ich kann Ihnen eines versprechen: Die nächste Show wird um einiges härter werden, als es diese war.
Freuen Sie sich darauf Sie werden hautnah dabei sein.

Meine Meinung: Der Ton macht die Musik. Ist Stimme wirklich alles?

Eine Gesangscastingshow im Fernsehen. Jede Menge junger Talente. Eine Südseeinsel für die dritte Auswahlphase. Die Chance auf eine Million Euro und einen weltweit schon gut vermarkteten Plattenvertrag. Der Traum vieler junger Menschen könnte für einen von ihnen wahr werden, wäre da nicht die knallharte Auswahl der Bewerber und oh, achja, der Mord der geschieht und eine der Kandidatinnen trifft. Und als wäre das nicht genug, stirbt kurz darauf auch ein Jurymitglied. Vollkommen abgeschnitten von der Aussenwelt muss der Mörder einer von den Teilnehmern oder der Crew sein. Unsere Protagonistin Vicky sitzt mit 49 weiteren jungen Erwachsenen und der Crew also erstmal auf der Insel fest und die Show muss weitergehen..

Ich mag Arno Strobel wirklich sehr. Seine anderen Romane, ebenfalls Thriller, habe ich teilweise gelesen und sie gefielen mir. Auch bei einem kurzen Treffen und einer Lesung samt einer Autogrammstunde war er mir einfach nur symphatisch.
Doch ich muss sagen, auch wenn mir das Buch insgesamt ganz gut gefallen hat, habe ich noch nie, wirklich nie ein solch unsymphatisches Setting in einem Buch gelesen. Die ganze Situation an sich ist schon absolut unhaltbar, der Knebelvertrag der Castingfirma, die Gemeinheiten der Crew und der Druck unter dem die Kandidaten stehen. Das zusammen ergibt eine Gesamtsituation, die mich wünschen ließ, ich wäre mit einem Serienmörder in einem heruntergekommenen Krankenhaus gefangen. Hätte ich wahrscheinlich netter gefunden. Sicherlich hat es damit zu tun, dass genau das beim Lesen des Buches eintritt was Strobel während einer Lesung über die Musikindustrie und deren Verträge erwähnte und was auch im Buch selbst mehrfach vorkommt: niemand will die Wahrheit über die Glamourwelt des Showbiz wirklich wissen. Obwohl ich fest daran glaube, dass es auch anders sein kann.
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[rezension kinderbuch] Paulina aus der Kürbisstraße

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Tanja Jeschke
Ab 7 Jahren / 124 Seiten
12,99 € [D]
ISBN: 978-3-03848-016-7
ET: Neuausgabe 2014

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Meine Meinung:

Paulina ist 8 Jahre und lebt mit ihren Eltern, ihrer älteren Schwester Sonja und ihrem jüngeren Bruder Franz zusammen in der Kürbisstraße. In 12 kleinen Geschichten erzählt uns Tanja Jeschke, die zum Teil für ihre Kinderbücher Auszeichnungen bekommen hat, etwas über das Leben von Paulina. Entlang geschrieben an diversen Kirchenfesten, beginnend bei Silvester bis mit Weihnachten das Buch endet.

Erwartet hatte ich hier realistische Geschichten aus dem Leben einer 8-jährigen und ihren Fragen zu den Begebenheiten des Kirchenjahres, zu den Festen. Fragen, die mir als Mutter einer Tochter auf einer evangelischen Schule in letzter Zeit auch vermehrt begegnen. Dem ist aber leider nicht ganz so.

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[rezension] Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?

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Mara Andeck
Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?
Ab 13 Jahren / 238 Seiten
12,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-414-82376-6
Ersterscheinung: 14.02.2014

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Zitat S.233

„Tja“, sagte ich. „Es gibt eben nicht nur Gefühle in Mono, also reines Glück oder reine Trauer oder so. Echte Gefühle gibt’s eigentlich nur in Stereo oder Dolby Surround. Und die Rundumgefühle sind die besten.“

Meine Meinung: Willkommen im letzten Teil der Trilogie von Mara Andeck über die quirlige, vieldenkende Lilia Kirsch und ihre wirklich schwurbelige Familie. Wir befinden quasi direkt im Anschluss an Teil 2. Lilia und ihre Freunde sind nach dem Ausflug auf die Insel wohlbehalten in der Zivilisation zurück und direkt im Alltag gelandet.
Lilias Liebesleben läuft auch im dritten Teil wieder auf Hochtouren. Mit Tom und ihr will abermals nicht alles so klappen wie Lilia denkt das es sein sollte. Vicky ist natürlich wie immer mit von der fiesen Partie. Aber auch Lilias Freundinnen und Familie spielen eine große Rolle in der Entwicklung der Geschichte. Besonders ihr Vater, der immer noch alleine auf die Kinder aufpasst zeigt dieses Mal sein ganzes väterliches Talent.
Dazu kommen noch diverse Schwierigkeiten mit dem Direktor ihrer Schule.

Der Erzählstil von Mara Andeck ist wie in den ersten beiden Teilen voller Humor, seltsamer Gedankengänge, einfach leicht zu verstehen und dem angedachten Alter mehr als angemessen. Aber auch ältere, junggebliebene LeserInnen können hier auf ihren Spaß kommen.

Zitat S.73
Wann ist man erwachsen?…
..Paps meint: Wenn du Dinge tust, obwohl dir deine Elter dazu geraten haben.
Florian behauptet: Endgültig erwachsen bist du erst, wenn alle Pflanzen auf deinem Fensterbrett leben und du keine davon rauchen kannst.

Dieses Mal sind auf dem Cover diverse Süßigkeiten in Herzchenoptik abgebildet, die wie geprägt wirkenden Buchstaben des Titels sind dieses Mal in türkis gehalten und passen perfekt zu den ansonsten rosanen Tönen der Herzchen auf weißem Grund. Zu dritt im Regal ergeben die Buchrücken eine wirklich tolle Einheit.

Da es als Tagebuchreihe gedacht ist wurde natürlich auch dieser Teil aus Lilias Sicht geschrieben. Wir bekommen einen direkten Einblick in die Gedankenwelt der Protagonistin Lilia, bzw. in ihr Tagebuch. Wie schon in den ersten beiden Teilen sind die Seiten mit passenden, kleinen Zeichnungen von Lilia verziert. Und die sind wieder so niedlich und passend.

Mara Andeck schreibt uns eine süße, kleine Geschichte voller Humor frisch aus der Gedankenwelt einer Jugendlichen. Zwischendurch bekommen wir noch einen Einblick in das Denken der männlichen Hälfte des Lilia-Universums geboten. In Form von den bekannte Emails zwischen Tom und Felix (der später auch in live zu der Gruppe dazustößt). Und auch durch die Mails zwischen Lilias Eltern erfahren wir mehr über das Warum? und Wieso? etwas passiert. Das macht die ganze Geschichte im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen durchsichtiger und wirkt dadurch etwas bodenständiger, was mir sehr gut gefiel.

Fazit: Das perfekte Ende für diese Lilianistische-Trilogie. Besser hätte man es wirklich nicht schreiben oder denken können. Wie immer humorvoll, erfrischend und einfach echt!! Mir haben die Bücher auch wenn es nicht ganz für mein Alter gedacht war wirklich, wirklich gut gefallen. Greg’s Tagebuch für Mädchen.
5/5 Sternen

Meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen findet ihr hier:

Teil 1: Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
Teil 2: Wer liebt mich und wenn nicht, warum?

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an boje(Bastei Lübbe) und Loveybooks.

[Kinderbuchrezi] Troll und Oliver

Adam Stower
Pingpong– Troll und Oliver
Ab 5 Jahren / 32 Seiten
Hardcover, 427g, 273x234x11mm
Erscheinungsdatum: 05.03.2014
D: 12,99 €
ISBN: 978-3-468-21028-0

Das sagt Langenscheidt über die Serie PingPong: Die Bücher von Pingpong regen zum Mitfiebern an, fassen Situationen aus dem Kinderalltag liebevoll in Worte und wecken durch wunderbare Geschichten und freche Reime ganz automatisch die Lust auf Sprache. So entsteht ein lebendiger Austausch – und Vorlesen wird zum Miterleben. Denn Kinder lernen nicht durch Auswendiglernen, sondern durch Erforschen, Entdecken, Austauschen von Ideen und Ausprobieren. Eigentlich ganz einfach – und doch längst noch keine Selbstverständlichkeit. Um diesen wichtigen Grundsatz in den Pingpong-Büchern umzusetzen, arbeitet Langenscheidt eng mit dem Experten in Sachen Kinderpädagogik, Prof. Fthenakis, zusammen. Wir wollen Kinder nicht belehren, sondern in ihrem Forschergeist bestärken und mit viel Spaß ihre kindliche Fähigkeiten stärken.

Herzlichen Dank für das Reziexemplar an vorablesen_logound .

Unsere Meinung: Das beste an dem Buch für eine Mutter einer Tochter ist: es geht endlich mal nicht um Prinzessinnen oder irgendeinen anderen rosafarbigen Inhalt.
Um ehrlich zu sein, war Tochterkind zu anfangs überhaupt nicht begeistert von der Idee ein Buch zu lesen in dem es keine Prinzessin und dann auch noch kein Mädchen gibt. Nachdem sie das Buch dann aber gesehen hatte, wollte sie es sofort lesen und angucken.
Troll und Oliver. Die Geschichte über Trolls Versuche Oliver zum Mittag zu vernaschen. Olivers allerdings sind allerdings recht clever und äußerst schwierig zu fangen. Und gerade als Oliver sich in Sicherheit wiegt vor Trolls Attacken passiert etwas vollkommen unvorhersehbares. Wenn ihr wissen wollt was Troll und Oliver erleben und wie Troll-Cupcakes schmecken, dann lest dieses Buch!
Storytechnisch fanden wir die Geschichte zwar ganz süß, aber eigentlich für das Alter etwas zu kurz geraten. Ich denke sogar, die Altersgrenze ist relativ hoch gegriffen. Für das Alter hätte das gute Stück ruhig noch ein wenig mehr Seiten haben können.

Die Sprache ist natürlich nicht allzu kompliziert. Die Sätze sind kurz und pregnant. Passend zum Alter(auch unterhalb der Altersempfehlung) und der Story.
Die Zeichnungen erinnern mich von der Art her irgendwie an die Pooh-Bücher von früher. Sanft aber aussagekräftig zugleich. Die Bilder sind zwar bunt, aber ohne grell oder zu durcheinander zu sein. Sie wirken authentisch und altersgerecht.
Die teilweise besondere Aufmachung des Buches (vorderer Deckel mit Fensteroptik, verkürzte Seite im Inneren, Gimmick am Ende des Buches) muss unbedingt erwähnt werden und machen das Buch auf jeden Fall zu einem kleinen Hingucker.
Sehr gut ist auch, dass ich dieses Buch als geschlechtsunspezifisch empfunden habe. Meine Tochter jedenfalls nimmt es seit einer Woche wirklich gerne zur Hand wenn sie abends ins Bett geht. So sollte es doch sein(seitdem kramt sie auch die anderen PingPong-Bücher immer dazu mit ins Bett).

Fazit: Tochterkind gibt dem Buch 5 von 5 Punkten und ich ebenfalls, denn die hat das süße Buch, trotz der Kürze und dem wenigen Text auf jeden Fall verdient.
Die Geschichte um Troll und Oliver ist einfallsreich und lohnt sich auf jeden Fall in die Buchsammlung der Kinder aufzunehmen.

[rezension] Frostblüte

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Zoë Marriot
Frostblüte/FrostFire
Ab 14 Jahren / 464 Seiten
14,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-551-31270-9
Ersterscheinung: 17.10.2013

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„Mein Mund schmeckte nach Staub und Eisen.
Der kühle, weiße Nebel, der sich am frühen Morgen die Berghänge hinunterwälzte, war verschwunden, weggebrannt von der inzwischen hoch am Himmel stehenden Sonne. Von Zeit zu Zeit drang ein greller Lichtstrahl durch das silbrig blaube Laubdach und blendete mich.“

Meine Meinung: Wir begegnen dem Mädchen Frost(17) auf der Reise zu etwas von dem sie ausgeht, dass es sie heilen kann. Heilen von dem in ihr verborgenen Dämon. Im Prolog lernen wir die junge Frost kennen, deren eigentlicher Name Saram lautet. Sie erzählt aus ihrer Kindheit, dem ersten Mal, als sie dem Wolf „begegnete“ und ihrer Beziehung zu ihrer Mutter.
Auf Frosts späterer Suche versucht sie einen Ziegenhirten vor Wegelagerern zu retten, der allerdings keine Rettung benötigte, da er zu einer Bergwacht gehört und das Ganze eigentliche eine Falle sein sollte. So lernt Frost jedenfalls Luca und Arian kennen. Wenn auch anfangs nicht freiwillig bleibt sie letztlich bei Luca und seiner Bergwacht. Sie verliebt sich und sie findet einen Weg zu sich.

Frostblüte von Zoë Marriot ist im Ich-Erzähler aus Frosts Sicht geschrieben. Der Schreibstil von Zoë Marriot war für mich sehr eindringlich und ich kam Frosts Innenleben dadurch sehr nahe. Durch den in meinen Augen tollen Stil fand ich die Geschichte sehr bildgewaltig, auch wenn es insgesamt gesehen eine ruhige Geschichte ist. Es geht hier mehr um das Innenleben von Frost, ihren Ängsten und unterdrückten Gefühlen unter denen sie aufgewachsen ist und ihren unterdrückten Gefühlen, als um laute, eindringliche Gespräche und schnelle Action.

Immer wieder gibt es in der Geschichte Rückblenden, kurze Erinnerungen oder Einsicht in Frosts Träume, die den Leser  Stückchenweise erkennen lassen warum irgendetwas gerade so und nicht anders passiert ist. Die Charaktere der Geschichte, auch die Nebencharaktere sind liebevoll gezeichnet und besitzen Stärken, Schwächen und zeigen in einigen Fällen auch eine nachvollziehbare Entwicklung.
Das Einzige was ich leider bemängeln muss ist, dass es am Ende doch ein bissel arg schnell geht, da hätte man wegen mir ruhig noch so 30-40 Seiten dranhängen können.
Das Land in dem die Geschichte spielt wird nur grob umrissen, die aktuelle Gegend in der sich Frost befindet aber dann doch immer recht genau beschrieben. Der grobe Umriss des Landes hat mir aber vollkommen genügend.

Das weiße Cover mit dem Wolf und dem Mädchenportrait finde ich irgendwie gut, obwohl ich mir nicht wirklich sicher bin, ob mich das Cover angesprochen hätte. Schwer zu sagen, da ich zuerst die Inhaltsangabe und den Titel gesehen habe. Trotz Allem hätte das Cover nicht passender gestaltet sein können.

Fazit: Ein toller Fantasyjugendroman, der nicht nur eine schöne Idee hat, sondern auch eine tiefgreifendere Geschichte, wenn man sich darauf einlässt. Durch die frostige Umgebung kann man das Buch auch gut in der Winterzeit lesen. Das ganze Buch fühlt sich überhaupt sehr märchenhaft sanft an, perfekt für diese Jahreszeit. 5/5 Sternen

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an Carlsen Choice und Lovelybooks.

[rezension] William von Saargnagel und der purpurne Traum

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Alfons Theodor Seeboth
William von Saargnagel und der purpurne Traum (Teil1)
Ab 10 Jahren / 401 Seiten
16,90 € [D]
ISBN: 978-3-943406-25-2
Ersterscheinung: 2013

 hier zur Buchseite vom Verlag

Meine Meinung: Vorab möchte ich sagen (und das hat eigentlich weniger mit der Rezension an sich zu tun, aber ich finde es sollte mal gesagt werden), dass ich das Buch nicht alleine erhalten habe, sondern noch einige Beilagen mitgeliefert wurden. Das Buch hatte gute Gesellschaft mit Postern in zwei Größen, Postkarten, einem Lesezeichen, einem Luftballon(den Tochterkind direkt gebunkert hat) und das Buch kam sogar signiert. Sehr symphatisch wie ich fand. Beeinflusst aber meine Meinung natürlich nicht.

Das Buch handelt vom neunjährigen William, der als Baby aus Sicherheitsgründen von seiner Mutter ins Waisenhaus gebracht wird. Dort verbringt er neun Jahre die nicht wirklich glücklich verlaufen. Auch bei den Pflegefamilien, besonders bei der Letzten läuft es mehr als schlecht. Bis die kleine Drachendame Nildani bei ihm auftaucht und ihn mitnimmt in die magische Welt in der William plötzlich mehr ist als nur ein Elternloser Junge. Er kommt auf eine magische Schule, wird ein Graf, Druide und Werwolf und er findet nicht nur Freunde, sondern auch einen Teil seiner Familie.

Erzählt wird die Geschichte aus der Er-Erzählerperspektive von William und Nildani. Sprachlich fand ich das Ganze allerdings etwas holprig. Vielleicht lag es daran, dass es direkt in deutsch geschrieben wurde ohne übersetzt zu werden, aber für mich las es sich an etlichen Stellen einfach nicht rund. Teilweise fand ich die Sprache auch für einen Jungen von neun Jahren (und seinen Freunden) manchmal etwas zu weit entwickelt, öfters abgehoben und nicht locker genug. Man kann das zwar akzeptieren unter dem Aspekt, dass William als Druide und Werwolf schneller altert und reifer ist. Das erklärt aber nicht warum man während des Lesens total vergisst, dass die anderen Kinder um ihn herum zum Großteil auch erst neun-elf sind und genauso reden wie William.

Die Charaktere sind zwar einigermaßen gut ausgearbeitet, aber besonders William fand ich sehr anstrengend. Es gelingt dem Autor irgendwie nicht ihn zu einem einheitlich, liebenswerten oder auch schrulligem Charakter zusammenzufügen. Zum einen hatte er eine wirklich miese Kindheit, aber kaum irgendeinen Makel davongetragen. Er ist streberhaft, aber gleichzeitig total cool, nimmt die komplette magische Welt einfach so hin und kann auf einmal direkt mit Allem problemlos umgehen. Kein zögern oder Fragen die man erwarten würde. Keine Erklärungen. Einfach Alles ok so. Fand ich ehrlich gesagt etwas langweilig. Zu gönnerhaft wird er dann auch noch als er zum Grafen erklärt wird.

Wirklich positiv erwähnen sollte man die liebevolle Covergestaltung des Buches. Darauf zu sehen ist William in Werwolfform und und die kleine Drachendame Nildani auf einer nebeligen Wiese unter einem Vollmond. Wirklich ein sehr schönes Bild. Das passende Poster dazu sieht ebenso gut aus.

Die generelle Idee der Story fand ich wirklich toll und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, aber ich wurde doch leider etwas enttäuscht. Die Charaktere waren mir zu unausgefeilt, die Story hatte leider einiges von Harry Potter. Und ich meine ganz konkret die schwarzen Haare, die magische Gasse, die schlimme Kindheit ohne Eltern, die Zaubererschule, die magische Zaubererbank oder dem Dunklen Fürsten. Musste das denn so sein? Sicherlich hätte das doch einen etwas anderen Weg nehmen können ausser diesem. Es bleibt zwar „nur“ in der ersten Hälfte des Buches so, aber es erinnert einen doch stark an HP.Was mir allerdings wirklich überhaupt nicht gefallen hat waren die Rechtschreibfehler im Text. Und das leider, obwohl das Buch 2010 zum Ersten Mal veröffentlich wurde und jetzt überarbeitet und komplett neuaufgelegt worden ist.

Fazit: Ein schöner Grundgedanke, der meiner Ansicht nach jedoch besser ausgearbeitet hätte sein können. Trotzdem ist es ein schönes Buch für Kinder oder Jugendliche die Fantasy mögen und am Besten noch kein HP gelesen haben.2-3 Sterne

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an den Wölfchen Verlag und Bdb.

Kurzmeldung + Buchzuwachs

Ich mal endlich wieder. Ich weiß ich hänge sowas von hinter Allem hinterher, das schon echt unschön. Das tut mir sooo leid! Momentan habe ich irgendwie keine Lust nachdem ich von der Arbeit komme, Essen gekocht habe, Kind ins Bett verfrachtet und dann noch im schlimmsten Fall Schulsachen umräumen musste noch an den Läppi zu gehen. Das war alles bissel viel momentan: Besuch aus Mallorca für ne Woche, mein Geburtstag und Vorbereitungen für die Schulfreie Woche, also Kinderbetreuung, Buchmesse..das ging viel zu schnell.

Ich dachte ich zeige euch zumindest die Bücher, die mich schon wieder alle erreicht haben. Welches Buch dann was ist schreibe ich gleich drunter. Momentan komme ich kaum vorwärts und einige Wanderbücher wandern auch schon wieder weiter. Demnächst hoffe ich noch die Qualität meiner Fotos verbessern zu können, da ich zum Geburtstag neben einer Buddha-Statuette, einem Buchgutschein(ich weiß noch gar nicht wofür^^) und einer Sonderausgabe einer meiner LieblingsDvDs auch eine Fotokamera bekommen habe, bzw. das Geld dafür. Und ich freue mich noch

Buch 1:Leserunde auf LB, Buch 2+3+ das Lesezeichen :Einkauf bei der Goethe Buchhandlung in Ddorf (mein erster dort, aber nicht der Letzte), Buch 4: BdB- Aktion „Wer ist Nora?“, Buch 5: auf der Arbeit entdeckt, Buch 6+7+8+9:  Bestellung von arvelle die gestern ankam.

 

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