[Kinderbuchrezi] Troll und Oliver

Adam Stower
Pingpong– Troll und Oliver
Ab 5 Jahren / 32 Seiten
Hardcover, 427g, 273x234x11mm
Erscheinungsdatum: 05.03.2014
D: 12,99 €
ISBN: 978-3-468-21028-0

Das sagt Langenscheidt über die Serie PingPong: Die Bücher von Pingpong regen zum Mitfiebern an, fassen Situationen aus dem Kinderalltag liebevoll in Worte und wecken durch wunderbare Geschichten und freche Reime ganz automatisch die Lust auf Sprache. So entsteht ein lebendiger Austausch – und Vorlesen wird zum Miterleben. Denn Kinder lernen nicht durch Auswendiglernen, sondern durch Erforschen, Entdecken, Austauschen von Ideen und Ausprobieren. Eigentlich ganz einfach – und doch längst noch keine Selbstverständlichkeit. Um diesen wichtigen Grundsatz in den Pingpong-Büchern umzusetzen, arbeitet Langenscheidt eng mit dem Experten in Sachen Kinderpädagogik, Prof. Fthenakis, zusammen. Wir wollen Kinder nicht belehren, sondern in ihrem Forschergeist bestärken und mit viel Spaß ihre kindliche Fähigkeiten stärken.

Herzlichen Dank für das Reziexemplar an vorablesen_logound .

Unsere Meinung: Das beste an dem Buch für eine Mutter einer Tochter ist: es geht endlich mal nicht um Prinzessinnen oder irgendeinen anderen rosafarbigen Inhalt.
Um ehrlich zu sein, war Tochterkind zu anfangs überhaupt nicht begeistert von der Idee ein Buch zu lesen in dem es keine Prinzessin und dann auch noch kein Mädchen gibt. Nachdem sie das Buch dann aber gesehen hatte, wollte sie es sofort lesen und angucken.
Troll und Oliver. Die Geschichte über Trolls Versuche Oliver zum Mittag zu vernaschen. Olivers allerdings sind allerdings recht clever und äußerst schwierig zu fangen. Und gerade als Oliver sich in Sicherheit wiegt vor Trolls Attacken passiert etwas vollkommen unvorhersehbares. Wenn ihr wissen wollt was Troll und Oliver erleben und wie Troll-Cupcakes schmecken, dann lest dieses Buch!
Storytechnisch fanden wir die Geschichte zwar ganz süß, aber eigentlich für das Alter etwas zu kurz geraten. Ich denke sogar, die Altersgrenze ist relativ hoch gegriffen. Für das Alter hätte das gute Stück ruhig noch ein wenig mehr Seiten haben können.

Die Sprache ist natürlich nicht allzu kompliziert. Die Sätze sind kurz und pregnant. Passend zum Alter(auch unterhalb der Altersempfehlung) und der Story.
Die Zeichnungen erinnern mich von der Art her irgendwie an die Pooh-Bücher von früher. Sanft aber aussagekräftig zugleich. Die Bilder sind zwar bunt, aber ohne grell oder zu durcheinander zu sein. Sie wirken authentisch und altersgerecht.
Die teilweise besondere Aufmachung des Buches (vorderer Deckel mit Fensteroptik, verkürzte Seite im Inneren, Gimmick am Ende des Buches) muss unbedingt erwähnt werden und machen das Buch auf jeden Fall zu einem kleinen Hingucker.
Sehr gut ist auch, dass ich dieses Buch als geschlechtsunspezifisch empfunden habe. Meine Tochter jedenfalls nimmt es seit einer Woche wirklich gerne zur Hand wenn sie abends ins Bett geht. So sollte es doch sein(seitdem kramt sie auch die anderen PingPong-Bücher immer dazu mit ins Bett).

Fazit: Tochterkind gibt dem Buch 5 von 5 Punkten und ich ebenfalls, denn die hat das süße Buch, trotz der Kürze und dem wenigen Text auf jeden Fall verdient.
Die Geschichte um Troll und Oliver ist einfallsreich und lohnt sich auf jeden Fall in die Buchsammlung der Kinder aufzunehmen.

[Kinderbuchrezi] Leseabenteuer – Die Geschichtenerfinderkinder

Martin Auer
Katharina Sieg
Pingpong– Die Geschichtenerfinderkinder
Ab 5 Jahren / 144 Seiten
Hardcover, 877g, 17x221x267mm
D: 19,99 €
ISBN: 978-3-468-21024-2

Das sagt Langenscheidt: Die schönsten Geschichten sind doch die selbst erfundenen. Gemeinsam mit Karin, der Bibliothekarin, erzählen sich die Kinder zauberhafte Geschichten von Prinzessinnen in Hosentaschen und hopsenden Tigern, fliegenden Kaugummis und Babymonstern, die nicht einschlafen können.

  • Geeignet für: für Kinder ab 5 Jahren

Herzlichen Dank für das Reziexemplar an und .

Unsere Meinung:
Unser zweites Leseabenteuer fing mit großem Erstaunen an. Wir rechneten mit einem normal, dünnem Kinderbuch. Vielleicht 20-30 Seiten. Angekommen ist hier allerdings ein mit gut 140 Seiten schon richtig dicker Schinken, also für ein Vorlesebuch zumindest. Hier bekommt man tatsächlich etwas für sein Geld.
Das Buch „Die Geschichtenerfinderkinder“ ist vom Langenscheidt-Verlag und gehört zu Pingpong-Serie, geschrieben vom Autor Martin-Auer und illustriert von Katharina Sieg.

„Die Geschichtenerfinderkinder“ sind unterteilt in 4 Büchereinachmittage(Abschnitte), jedem Abschnitt sind mehrere einzelne Geschichten zugeordnet. Die Kinder erleben in dem Buch quasi ihre eigenen Geschichten die Karin, die Bibliothekarin mit ihnen weitererzählt. Eine ganz tolle Idee wie ich finde, denn das kann man gut mit dem eigenen Kind nachspielen indem man eigene Geschichten erfindet, bzw. die Kinder den Rahmen der Geschichte bestimmen lässt. Das regt die Fantasie an und die Kreativität, eine gute Möglichkeit nach Beenden des Buches noch weiterzumachen.

Die Sätze der Geschichte sind vielleicht ein bischen länger als in den bisherigen Vorlesebüchern die wir haben, aber das Buch ist für Kinder 5+ gedacht, deswegen finde ich die Sprache sehr gut gewählt. Lang genug um nicht mehr für die Kleineren zu gelten, aber auch nicht zu lang um die Älteren direkt zu überfordern.
Martin Auer ist es meiner Meinung nach gelungen die perfekte Mischung zu erschaffen.

Besonders gut haben uns die „Unterbrechungen“ der eigentlichen Geschichten durch kleine Gedichte die einfach eingewoben wurden. Tochterkind wollte auch direkt ihr Freundschaftsbuch beschreiben lassen von ihren Freunden, nachdem wir die Geschichte von Karin und den Kindern mit den Freundschaftsbüchern und Sprüchen gelesen hatten.

Die Bilder sind kind- und altersgerecht gemalt, nicht zu bunt oder durcheinander und immer gab es irgendwo noch etwas zu entdecken. Die Menschen sind realistisch genug gezeichnet, um für meine Tochter interessant zu sein. Sie fand sie hübsch.

Fazit: 5 von 5 Punkten von Tochterkind und auch von mir.
Ein ganz tolles Vorlesebuch, das die Fantasie und Kreativität von Eltern und Kind anregt. Bitte mehr davon.

[Kinderhörbuchrezi] Pimpi und Waldhase-Der Zauberlöwenzahn

Künstler: Elmar Gunsch (Sprecher), Vivien Sand (Autorin), Arne Junker (Komponist), Petra Straue (Textdichterin)
Sprachregie: Arne Junker
Musik: Die Wiese erwacht, Pimpis Lied, Kommt wir wandern, Ich bin der Fuchs, Paul der Bär, Der Schleichhase, Nun wandern wir zu dritt, Trauriger Fuchs, Auf zum Fuchsbau, Die Wiese
Ab 4 Jahren / 1 CD
51 Minuten, volle Lesung
D: 12,95 €
ISBN-Nr.: 978-3-89555-922-8

 

Herzlichen Dank für das Reziexemplar an 

Unsere Meinung: Auf der Hasenwiese leben viele verschiedene Hasen. Auch Pimpi und Waldhase leben dort. Die Hasenwiese grenzt an den großen Wald den die meisten Hasen allerdings lieber nicht betreten, denn dort lebt der gemeine Fuchs.
Als Pimpi diesen Morgen wach wird erinnert er sich daran, dass es ein besonderer Tag ist. Er und Waldhase wollen zur Hasenzauberin Ulla um den Zauberlöwenzahn zu suchen und herauszufinden was dieser so alles bewirken kann. Doch die Hasenzauberin lebt auf der Wiese auf der anderen Seit des Waldes. Und den zu durchqueren ist dank dem Fuchs nicht ganz ungefährlich.
Die beiden Hasen marschieren trotzdem tapfer los in den dunklen Wald.
Unterwegs begegnen sie dem riesigen und tottraurigen Bären Paul, der seinen Freund Ludwig das Eichhörnchen sucht. Pimpi vermutet, dass der gemeine Fuchs hinter dem Verschwinden stecken könnte. Paul beschließt mit den beiden Hasen zur Hasenzauberin und dem Zauberlöwenzahn mitzugehen.
Wenig später stößt dann noch der Schleichhase zu den dreien, auch er schließt sich der Suche an.
Ob die Vier Ludwig finden und was sie unterwegs noch erleben und ob der gemeine Fuchs wirklich so gemein ist wie es scheint müsst ihr herausfinden, es lohnt sich.

Pimpi und Waldhase-Der Zauberlöwenzahn ist eine wirklich sehr schön gestaltete Geschichte über Mut und Freundschaft und das nicht immer alles ist wie es scheint.

Auf der CD-Hülle kann man die beiden Hasen Pimpi und Waldhase sehen. Für meine Tochter war es ganz wichtig zu wissen, ob das die beiden Hasen aus der Geschichte sind, damit sie sich das Ganze besser vorstellen konnte.
Die Audio-CD ist in 22 Tracks unterteilt und dauert 51 Minuten. Besonders an dieser Audio-CD fand ich die eingebauten Lieder und Waldgeräusche.
Es wechseln sich erzählte Abschnitte mit thematisch zum Abschnitt passenden, gesungenen Liedern ab bei denen man nach mehrmaligem Hören auch gut mitsingen kann und die wirklich perfekt zu der jeweiligen Situation passen. Als Einstimmung und auch zum Ausklang gibt es eine kurze, ruhige und sanfte Melodie ohne Gesang.
Der Sprecher Elmar Gunsch verleiht der Geschichte gekonnt Leben. Egal ob dem dicken, traurigen Bären oder den kleinen, wuseligen Hasen, es klingt einfach schön. Elmar Gunsch hat eine sehr symphatische und auch beruhigende Stimme, was ich für Kinderhörbücher immer ganz wichtig finde.

Fazit: Eine rührende Geschichte über Neugier, Freundschaft und den Mut neue Freundschaften zu beginnen. Bei uns läuft diese CD mittlerweile jeden Abend als Einschlafgeschichte, was kein Problem ist, da sowohl die Geschichte als auch die Lieder relativ ruhig gestaltet sind.

5/5 Punkte

Kinderbuchwoche bei Favola

Favola, selbst Mutter zweiter Kinder hat sich eine neue Aktion ausgedacht. Diesmal geht es nur um Kinderbücher. Am besten schaut ihr mal bei ihr rein, denn auch ansonsten lohnt es sich immer durch ihren blog zu schnuppern.Ich bin schon sehr gespannt welche Kinderbücher an die Reihe kommen. An Kinderbüchern haben wir ja selbst schon eine richtig gute Sammlung beisammen. Also einfach mal reinschauen.

Favola`s Lesestoff: Favolas Kinderbuchwoche

Internationaler Kinderbuchtag

Ihr habt mit Kinderbüchern zu tun? Ihr erinnert euch noch an die Bücher eurer Kindheit? Ihr liebt diese kleinen, kurzen und bunten Geschichten aus dem Leben von Hasen, Löwen, Bären und kleinen Kindern? Ihr lest euren eigenen Kids gerne vor?
Dann ist heute genau der richtige Tag für euch.
Der 2. April ist Internationaler Kinderbuchtag.

Seit 1967 wird am oder um den 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen, der Internationale Kinderbuchtag (ICBD = International Children’s Book Day) gefeiert. Damit soll die Freude am Lesen unterstützt und Interesse für das Kinder- und Jugendbuch geweckt werden. Jedes Jahr übernimmt eine nationale Sektion des IBBY (International Board on Books for Young People) die Patenschaft über den Internationalen Kinderbuchtag. Sie entscheidet über das spezifische Thema und gewinnt einen führenden Autor aus ihrem Land dazu, eine an die Kinder der Welt gerichtete Botschaft zu verfassen, ein bekannter Illustrator gestaltet dazu ein Plakat. Für 2013 verfasste die amerikanische Autorin Pat Mora das Gedicht „Bücherspaß! Rund um die Welt“. Das Poster gestaltete Ashley Bryan.

Schnappt euch also ein Kinderbuch eurer eigenen Kindheit und lest doch einfach mal drüber. Oder nehmt euer Kind und lest ihm heute ein extra Buch vor oder ein extra langes.
Kinderbücher sind sooo wichtig für uns. Denn wir lernen so viel aus ihnen, oft vollkommen unverfälscht und einfach. Viel klarer als aus Erwachsenenliteratur, die meist zuviel Aufwand betreibt um dieselbe Botschaft zu vermittelt, gelingt es Kinderbüchern viel leichter.
Beim kleinen kalender bekommt ihr auch noch eine kurze Info zum heutigen Tag, schaut ruhig mal rein.

Signature

[Kinderbuchrezi] Leseabenteuer – Die Tuschelmuscheln

Christian Noß
Bilder von Katharina Sieg
Pingpong- Die Tuschelmuscheln
Ab 5 Jahren / 24 Seiten
Hardcover, 442g, 10x236x288mm
D: 12,99 €
ISBN: 978-3-551-08846-8

Das sagt Langenscheidt: Ein deutschsprachiges Bilderbuch für Kinder ab fünf Jahren aus der Reihe PiNGPONG!
Fantasiesprühender Reimespaß zum Mit- und Selberdichten:
·         Kreative Reimtierpaare, die Spaß machen und anregen, selbst mit Sprache zu spielen
·         Rätselreime regen zum aktiven Mitraten an
·         Fantasievolle Illustrationen mit vielen Details zum Entdecken
·         Zusätzliche Reimtiere ermöglichen selbstständiges Weiterreimen

Herzlichen Danke für das Reziexemplar an und .

Unsere Meinung: Tief unten im Meer lebt die bunte Tiefseefee. Eines Tages hört diese, wie die Tuschelmuscheln vor sich hin murren, weil ihnen am Abend noch langweilig ist. Sie schlägt ihnen vor mit ihnen auf Reise zu gehen und zwar nicht unter Wasser, sondern durch die Luft.
Die Tuschelmuscheln gehen mit und bekommen daraufhin die seltensten Tiere zu sehen, hören oder riechen. Am Ende gibt es sogar eine große Party mit allen Tieren. An diesem aufregenden und erlebnisreichen Tag war den Tuschelmuscheln auch nicht mehr langweilig.

Das Buch ‚Die Tuschelmuscheln‘ ist liebevoll gezeichnet. Immer eine Doppelseite behandelt das aktuelle Thema der dazu geschriebenen Zeilen. Die Zeichnungen sind bunt, aber in blasseren Tönen gestaltet, was mir sehr gut gefallen hat, da dann keine allzu bunten Bilder vom Text ablenken konnten.
Der komplette Text des Buches ist in Reimform gehalten. Die Kinder können hier einen spielerischen Umgang mit den Wörtern erleben und werden auch selbst angeregt mit den Reimen zu spielen. Vom Umfang des Textes her finde ich es genau die richtige Mischung, nicht zuviel und nicht zuwenig gereimter Text pro Doppelseite.

Meiner Tochter hat das Buch sehr gut gefallen, denn sie mag Feen, das Meer und rennt seit Wochen Wörter reimend durchs Haus. Wer eher Kinder hat die das nicht so mögen sollte sich vielleicht ein anderes Buch der Pingpong-Reihe von Langenscheidt zulegen, denn dieses ist schon recht speziell.
Ich selber finde das Buch auch sehr gut, auch wenn ich das Vorlesen der Reime erst zweimal für mich alleine geübt habe, damit ich nicht so durch die Seiten holpere beim Lesen. Es gab ein oder zwei Stellen, die Tochterkind nicht auf Anhieb verstanden hat, obwohl sie das entsprechende Alter hat. Für Vorschulkinder kann ich jedenfalls dieses Reime-Gute-Nacht-Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
4 von 5 Punkten

Weltgeschichtentag 2013 – 20.03.2013

Wer es noch nicht weiß:

20.März 2013 – der Weltgeschichtentag!

HEUTE also! Es gibt an diesem Tag eine ganze Menge Veranstaltungen die ihr hier auf der Weltgeschichtentag-Seite gesammelt nachlesen könnt. Wer also spontan noch Lust und Zeit hat(ich bin leider durch Krankheit schon wieder verhindert-.-„) auf auf, es wird bestimmt schön. Einige der Veranstaltungen sind auch noch morgen oder übermorgen. Schaut also einfach mal rein.
Nächstes Jahr denke ich auch ein bissel eher dran. Ehrlich. Apropos. Ich muss dringend noch zwei andere Sachen vorbereiten, denn die sind ja auch schon am Samstag!!

Hier auf kleiner kalender könnt ihr einen schönen Artikel über den Weltgeschichtentag lesen. Weltgeschichtentag 2013.

„Am 20. März 2013 findet der Weltgeschichtentag (auch: World Storytelling Day) statt. Der Aktionstag wird seit 2004 veranstaltet und basiert auf einem älteren schwedischen Erzähltag. Mittlerweile sind Veranstaltungen in vielen Ländern dieser Welt an den Tagen rund um den 20. März der Kunst des mündlichen Erzählens gewidmet. Das Ziel ist dabei, Geschichten zu teilen, sich am Reichtum der Bilder, Sprachen und Motive zu erfreuen und neue Kontakte zu knüpfen.“

Kinderbuchpost März #1

Diese Woche erreichte uns auch mal wieder Buchpost(ich versuche ja immer noch keine Bücher zu kaufen, da mein SuB meiner Ansicht nach hoch genug ist und ein paar Rezis wollen auch noch geschrieben werden).
IMG_2887Tochterkind und ich haben uns vor ein paar Tagen entschlossen auf lovelybooks am 4.Leseabenteuer mitzumachen wie ich schonmal irgendwo erwähnte. Und am Di Morgen kam das Buch dazu an.

Die Tuschelmuscheln aus dem Langenscheidt-Verlag. Danke dafür schonmal an Langenscheidt und Lovelybooks.
Wir haben es natürlich direkt gelesen und bearbeiten jetzt fleißig die dazugehörigen Fragen/Aufgaben. Und wir werden es sicher noch einige Male lesen. Bisher gefällt es uns beiden recht gut. Reime findet Töchterchen eh total spannend. Zeitweise läuft sie dann den ganzen Tag Worte reimend durchs Haus. Und wenn ihr die bekannten Worte ausgehen, macht sie eben mit Fantasieworten weiter.

Eine der Aufgaben für das Leseabendteuer ist das malen eines Bildes von einem der im Buch vorkommenden Tiere. Tochterkind wollte eigentlich den Stinkfink malen an dem sie einen Narren gefressen hat, da sie aber der Meinung war den schafft sie nicht, hat sie sich umentschlossen und die Schummelhummel gemalt.
Hier könnt ihr das Ergebnis sehen. Ich muss sagen die Form der Hummeln ist gleich und sie ist richtig gelungen(und das sag ich nicht von allen Kunstwerken meiner Tochter^^).
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[rezension] Der Kuss der Sirene

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Mandy Hubbart
Der Kuss der Sirene
Ab 12 Jahren / 288 Seiten
14,99 € [D], 15,41 € [A]
ISBN: 978-3-473-40090-4
Erhältlich seit 1. Februar 2013

Kurzbeschreibung laut Ravensburger Buchverlag: Nur Lexi weiß, warum ihr Freund Steven beim gemeinsamen Schwimmen ertrank. Ihr Gesang hat ihn zu weit aufs Meer hinausgelockt. Sie ist eine Sirene, eine Meerfrau. Seit jener Tragödie leidet Lexi unter Schuldgefühlen und führt ein einsames Leben. Nur Cole, Stevens bester Freund, bemüht sich um sie, und schließlich verliebt sie sich in ihn. Doch da tritt Erik auf den Plan. Er ist wie Lexi. Ein Wasserwesen. Und seine Pläne sind so dunkel und unergründlich wie der Ozean …

Meine Meinung: Lexi 17, lebt in Cedar Cove,Oregon und besucht die dortige Highschool. Eigentlich könnte Lexi das Leben eines ganz normalen Teenagers leben, wenn ja wenn sie nicht zwei Jahre zuvor ihren Freund ertränkt hätte. Und nur Lexi weiß was passiert ist. Nur Lexi weiß, dass sie es war die Stevens Tod herbeigeführt hat. Denn Lexi ist eine Sirene. Seit diesem Tag hat Lexi sich von Allem zurückgezogen. Lexi verbringt ihr Leben alleine. Zwei Jahre nach diesem Ereignis beginnt Stevens bester Freund Cole zu Lexi durchzudringen und sie verlieben sich ineinander. An diesem Punkt tritt der attraktive Erik auf und Lexi interessiert sich tatsächlich für ihn, denn Erik ist wie Lexi anders. Erik ist ein Nix, ein Meermensch und angeblich kann er er helfen ihren Fluch zu besiegen. Doch in dieser Geschichte ist nicht alles so wie es scheint und es kommt am Ende zu einem Kampf um Leben und Tod..

Direkt von Anfang an versteht es die Autorin den Leser in die Gefühlswelt von Lexi zu entführen. Das Buch enthält keine Brutalität oder Obzönitäten und doch spürt man förmlich eigenhändig die selbstauferlegten Qualen von Lexi.
Durch die Ich-Erzähler-Perspektive bekommt man einen noch besseren Einblick in ihre Gefühle.
Die Beschreibungen im Buch sind wunderbar detailreich und fein ohne zu überladen. Ich mag diese gefühlvoll und wie nebenbei erscheinenden eingearbeiteten Details(S.76/S.118).
Zitat Bsp.:Kap.2 Seite 15
„Seine Augen erinnern mich an die Spiegelbilder der Bäume unter Wasser, wenn deren braune und grüne Umrisse zu schimmernden Gebilden jenseits der Wasseroberfläche verschwimmen.“
Bei diesem Zitat erkennt man die sanften Beschreibungen und den runden, feinen Schreibstil von Mandy Hubbard, der ansonsten gut und flüssig zu lesen ist. Er ist für junge Leser ausgelegt, aber definitiv nicht übertrieben jugendlich. Eigentlisch erscheint das ganze Buch sehr sanft(ich weiß leider keine andere Beschreibung dafür), was der Itensität der transportierten Gefühle aber nicht schadet, eher im Gegenteil.
Mandy Hubbart bringt sehr gut rüber, wie Lexi leidet und unter der selbstauferlegten Zurückgezogenheit, der Tortur Alles zu verlieren was man liebt, den Selbstzweifel und den Schuldgefühlen ein Menschenleben genommen zu haben. Durch den Schreibstil von Mandy Hubbard kann man ihre Qual wenn man sich darauf einlässt sehr gut nachempfinden.

Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich kurz und bilden sinnvolle Abschnitte innerhalb der Handlung. Mandy Hubbard kreiert in „Der Kuss der Sirene“ eine phantastische Welt die trotzdem sehr real wirkt und nicht abgehoben daherkommt.
Lexi finde ich sehr symphatisch und obwohl ich sicher keine Sirenenerlebnisse hatte, kann ich ihr Verhalten und auch ihre spätere Entscheidung gut verstehen und nachvollziehen.Winodws-7-aurora-wallpaper
Cole ist ebenso wie Lexi ein sehr liebevoll gestalteter Charakter und auch seine Beweggründe sind logisch. M.Hubbard schafft es meiner Meinung nach allen Charakteren mit Gefühl Leben einzuhauchen und sie glaubhaft erscheinen zu lassen.
Die Charaktere im Buch haben ihre Schwächen, sind aber in der Lage sich zu ändern, sich zu entwickeln oder zumindest Eigenerkenntnisse zu haben(S.225/S.226) wo man bildlich sieht wie eine Entscheidung zu ihr durchdringt.

Das Cover der deutschen Ausgabe besticht durch eine meergrüntürkises Bild mit Wasseroptik und der geschnörkelten, silberglänzenden Schrift, was sehr gut zu Inhalt und Geschichte passt.

Fazit: Man sollte von dem Gedanken Abstand nehmen, dass hier Fischwanzbeflosste Meerjungfrauen durch den Ozean paddeln und in der Tiefe Abenteuer erleben, wer so etwas erwartet sollte besser zu einem anderen Buch greifen.
Mandy Hubbard ist es in meinen Augen sehr gut gelungen einen gefühlvollen und „echten“ Jugendroman zu schreiben, der mit einer interessanten Story, schöner Sprache und und einer etwas anderen Sicht auf Sirenen um die Ecke kommt.
5 von 5 Sternen

[Kinderbuchrezi] Pink Pirates und der Prinzenkuchen

Sylvia Englert Gosia Kollek
Pink Pirates und der Prinzenkuchen
Ab 4 Jahren / 32 Seiten
28,8 cm x 22,2 cm
12,95 € [D], 13,40 € [A], CHF 18,90
ISBN: 978-3-7607-8480-9
Erhältlich ab März 2013

Kurzbeschreibung laut arsedition:Pink, pink, pink!
Lotta, Lulu und Lila – diese drei Schwestern sind die „Pink Pirates“. Mit großen Herzen und dem Piratenschiff „Pink Pearl“ helfen sie denen, die in Not sind. Und Hilfsbedürftige gibt auf hoher See praktisch auf jeder Welle… Eines Tages entdecken die Pink Pirates zum Beispiel etwas Eigenartiges: Da fährt ein Schiff … rückwärts… Warum nur?
Was passiert, wenn ein Prinz Geburtstag hat, doch seiner Schiffsmannschaft nichts von der bunten Torte abgibt? Klar, die Seemänner schmollen und weigern sich, das Schiff weiterhin zu steuern. Zum Glück kommen da die drei Piratenschwestern vorbei: Denn als sie den Prinzen überreden können, sich zu entschuldigen – ist die Mannschaft wieder zufrieden. Und auch als der gefährlichste Pirat der Welt vorbeikommt, haben die Pink Pirates schon eine Lösung parat.

Unsere Meinung: Die drei Schwestern Lila, Lotta und Lulu wollten schon immer Piratinnen werden. Aber natürlich keine gemeinen, also beschlossen sie Piratinnen zu werden die anderen helfen. Seitdem befahren die drei mit ihrem Schiff der „Pink Pearl“ die Meere um anderen zu helfen, die Hilfe brauchen. In diesem Buch sind die drei Schwestern eigentlich auf dem Weg um eine Geburtstagtorte auszuliefern als sie auf ein rückwärtsfahrendes Schiff stoßen. Auf dem Schiff treffen sie auf Prinz Divo dessen Crew ziemlich sauer auf ihn ist, weil er seinen Geburtstagskuchen nicht mit ihnen geteilt hat. Die drei Schwestern versuchen den Konflikt für alle positiv zu lösen, als gefährliche Piraten Prinz Divos Schiff ausrauben wollen.

Die Story über die drei pinken Piratenschwestern fängt gut an, endet meiner Meinung nach aber nicht ganz so glücklich. Theoretisch beginnt sie mit der Thematik des Entschuldigens, der Einigung und einem Einblick in Gerechtigkeit. Das gelingt der Autorin auch anfangs ganz gut, aber dann wird die Verfehlung des Prinzen mal eben ganz lapidar mit einer halbherzigen Entschuldigung die ohne sinnvolle Einsicht gemacht wird vom Tisch gewischt und zack..wendet die Geschichte und der böse Pirat taucht auf. Natürlich haben die Pink Pirates eine Lösung parat und schließlich feiern alle zusammen auf ihrem Schiff. Was ich generell auch gut finde, aber mir fehlt pädagogisch gesehen einfach wohin das führen soll. Diese schnelle Wendung finde ich ja noch in Ordnung, aber die Lösung davor zu einfach. Die gemeinsame Feier mit den Piraten und der Prinzenmannschaft ist toll, doch an dem Punkt hätte man die Geschichte meiner Ansicht nach abschließen sollen. Der abschließende Teil mit dem spontanen Heiratsantrag Prinz Divos und den dann auftauchenden Kätzchen im Laderaum ist für mich so vollkommen sinnfrei.
Der eigentliche Spagat zwischen der eher jungenhaft angehauchten Piratenthematik und dem pinklastigen Mädchendenken gelingt aber trotz Allem ganz gut.

Die Geschichte der Pink Pirates ist von der Sprache kindgerecht erzählt, es lässt sich gut vorlesen. Trotzdem gibt es ein paar Stellen die einfach seltsam klingen der Wortwahl wegen. Generell denke ich aber, dass Kinder der Geschichte gut folgen können.

Das Cover mit der glitzernden Schrift fällt natürlich ins Auge, genauso wie das rosapinke Piratenschiff. Die Zeichnungen sind sehr liebevoll und detailreich gestaltet. Trotz der natürlich auffällig pinkrosanen Farbgestaltung wirken die Zeichnungen nicht zu überladen und sind wirklich niedlich.

Fazit: Betrachtet man das Buch aus dem pädagogischem Blickwinkel fehlt mir wirklich noch einiges um das Buch zu einem wirklich wertvollem Kinderbuch zu erklären. Für die Verbindung zwischen Piratenwelt und rosapinken Mädchengedanken reicht es aber allemal. Meiner Tochter hat es jedenfalls ganz gut gefallen und das ist die Hauptsache. 3,5/5 Sternen

Herzlichen Dank an vorablesen und arsedition für das Rezensionsexemplar von Pink Pirates.

[Kinderbuchrezi] Conni kommt in die Schule

Liane Schneider
Bilder von Eva Wenzel-Bürger
Conni kommt in die Schule
Ab 3 Jahren / 24 Seiten
19.20 x 19.20 cm
D: 3,90 €, Lesemausausgabe
Erschienen: 2003
ISBN: 978-3-551-08846-8

Kurzbeschreibung laut carlsen:Endlich ist es so weit: Conni kommt in die Schule! Doch bevor Conni ein richtiges Schulkind wird und die lang ersehnte Schultüte bekommt, muss noch eine ganze Menge passieren …

Unsere Meinung: In dieser Conni-Lesemausausgabe geht es um die Einschulung und was bis dahin alles spannendes passiert.
Die einzelnen Abschnitte die die Kinder auch zu Hause erleben können kommen ebenfalls in der Geschichte vor: also z.B. der Brief an die Eltern von der Stadt, dann die Schulanmeldung, die Untersuchung beim Arzt, die Einkaufsliste der Schule und der Ranzenkauf werden hier kurz umrissen. Der erste Schultag naht und Conni ist ganz aufgeregt, denn alle kommen mit in die Schule wo in der Aula für die neuen Erstklässler etwas aufgeführt und die Kinder begrüßt werden. Danach geht es in mit der neuen Lehrerin in den Klassenraum, damit die Kinder Zeit haben alles etwas kennenzulernen. Anschließend werden noch Fotos gemacht, dann kann es nach Hause gehen. Endlich die Schultüte auspacken.

Aus gegebenem Anlass kaufte ich meiner Tochter(wird im Mai 6) dieses Heftlein, da sie sich Conni wirklich gerne vorlesen lässt. Sie liebt die Conni-Bücher, denn mit ihnen kann sie sich bisher am Besten identifizieren und vergleichen.
Die Geschichte ist für Kinder dieses Alters eingängig geschrieben. Ganze Sätze die aber trotzdem nicht zu lang oder auch zu einfach sind. Was ich auch immer wieder schön finde bei den Conni-Büchern ist die wörtliche Rede die in den Geschichten eingebaut wird. Ganz wie Kinder zu Hause auch sind: Frage, Antwort und eine neue Frage. Genauso wie die meisten Kinder es erleben.

Die Zeichnungen von Conni und ihrer Umgebung sind wie immer kindgerecht und sehr detailreich gezeichnet. Auf den einzelnen Seiten lassen sich immer viele Dinge entdecken, sei es ein Wollknäuel für die Katze, die zahlreichen Bilder/Poster bei der Schulanmeldung oder die einzelnen Schultüten der gezeichneten Kinder die alle unterschiedlich sind.
Besonders gut gefällt mir, dass die Farben zwar bunt, aber nicht so „schreiend“ grell und durcheinander sind. Ebenfalls findet man bei Conni-Büchern keine gendertypischen Farbzuteilungen. Hier sind alle Farben für alle Kinder, egal welchen Geschlechts.

Fazit: Genau das richtige Buch für kleine Mädchen oder auch Jungs(wobei es hier zur besseren Identifikation auch Bücher über Max gibt) die schon die ersten Erlebnisse auf ihrem Weg zum ersten Schultag hatten und mit diesem Büchlein noch einige Fragen klären können. Mich überzeugen Conni-Hefte immer durch die klare Sprache und die schönen, kindgerechten Zeichnungen. 5/5 Sterne