[rezension] Schlusstakt

IMG_1515(ignoriert den Wal daneben einfach^^)

Arno Strobel
Schlusstakt

Originaltitel: Schlusstakt
Ab 14 Jahren / 224 Seiten
9,95 € [D], 10,30 € [A]
ISBN: 978-3-7855-7865-0
Ersterscheinung: 2015

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Zitat S.222

Einzelheiten kann ich Ihnen nicht nennen, aber ich kann Ihnen eines versprechen: Die nächste Show wird um einiges härter werden, als es diese war.
Freuen Sie sich darauf Sie werden hautnah dabei sein.

Meine Meinung: Der Ton macht die Musik. Ist Stimme wirklich alles?

Eine Gesangscastingshow im Fernsehen. Jede Menge junger Talente. Eine Südseeinsel für die dritte Auswahlphase. Die Chance auf eine Million Euro und einen weltweit schon gut vermarkteten Plattenvertrag. Der Traum vieler junger Menschen könnte für einen von ihnen wahr werden, wäre da nicht die knallharte Auswahl der Bewerber und oh, achja, der Mord der geschieht und eine der Kandidatinnen trifft. Und als wäre das nicht genug, stirbt kurz darauf auch ein Jurymitglied. Vollkommen abgeschnitten von der Aussenwelt muss der Mörder einer von den Teilnehmern oder der Crew sein. Unsere Protagonistin Vicky sitzt mit 49 weiteren jungen Erwachsenen und der Crew also erstmal auf der Insel fest und die Show muss weitergehen..

Ich mag Arno Strobel wirklich sehr. Seine anderen Romane, ebenfalls Thriller, habe ich teilweise gelesen und sie gefielen mir. Auch bei einem kurzen Treffen und einer Lesung samt einer Autogrammstunde war er mir einfach nur symphatisch.
Doch ich muss sagen, auch wenn mir das Buch insgesamt ganz gut gefallen hat, habe ich noch nie, wirklich nie ein solch unsymphatisches Setting in einem Buch gelesen. Die ganze Situation an sich ist schon absolut unhaltbar, der Knebelvertrag der Castingfirma, die Gemeinheiten der Crew und der Druck unter dem die Kandidaten stehen. Das zusammen ergibt eine Gesamtsituation, die mich wünschen ließ, ich wäre mit einem Serienmörder in einem heruntergekommenen Krankenhaus gefangen. Hätte ich wahrscheinlich netter gefunden. Sicherlich hat es damit zu tun, dass genau das beim Lesen des Buches eintritt was Strobel während einer Lesung über die Musikindustrie und deren Verträge erwähnte und was auch im Buch selbst mehrfach vorkommt: niemand will die Wahrheit über die Glamourwelt des Showbiz wirklich wissen. Obwohl ich fest daran glaube, dass es auch anders sein kann.
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[rezension] Soul Screamers01 – Mit ganzer Seele

Heute zeige ich euch eine Rezi, die ich letztes Jahr eigentlich automatisiert geladen hatte und um die ich mich krankheitsbedingt nicht mehr kümmern konnte. War ja alles vorgeplant, was sollte da schief gehen?!
Nachdem ich die letzten drei Tage aber einiges an Texten und Bildern nachgearbeitet und kontrolliert habe, musste ich feststellen, dass diese Rezi anstatt letztes Jahr veröffentlich zu werden..im Jahr für 2013 gelandet ist. Bissel blöd gelaufen. -.- Und das Tolle daran?? Ich hab noch zwei Rezis gefunden. Ebenfalls beide vom mira-Verlag, die mir die Bücher netterweise zur Verfügung gestellt haben. Danke dafür nochmal. Aber mal ehrlich..sowas ist mir noch nie passiert. Und ich plane oft Posts vor. Kontrolliere aber nicht alle hinterher nochmal. :/ Nächstes Mal und so. Muss dann auch mira nochmal anschreiben deswegen. *seufz*

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Rachel Vincent
Soul Sceamers 01-Mit ganzer Seele

Originaltitel: My Soul to Take
Ab 13 Jahren / 300 Seiten
12,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-89941-946-7
Ersterscheinung: 2011

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Zitat S.31

Als hätte er mit der Antwort gerechnet, lächelte Nash breit, und ich spürte wie ich rot wurde.
„Hast du Lust, morgen Abend vorbeizukommen?“
Hierher, zu ihm nach Hause? Keine Chance! Ich war zwar willensschwach, aber nicht dumm.

Meine Meinung: Ein Lied das niemand hört. Wirklich niemand?

Kaylee ist 16 und hat ein relativ normales Leben. Relativ, weil sie bei ihrem Onkel und dessen Frau und Tochter lebt, weil ihr Vater seit Kaylees Mutter gestorben ist im Ausland lebt.
Und, weil Kaylee des öfteren an Panikattacken leidet, wegen der sei auch schon in einer psychiatrischen Einrichtung gewesen ist und in die sie nie wieder zurück will.
Deswegen “verheimlicht” Kay alle auch nur leicht aufkommenden Attacken vor ihrer Tante.
Dummerweise lernt der Leser Kaylee kennen, als sie mit ihrer Freundin Emma, in eine Bar eingeschlichen, kurz vor einer dieser Schreiattacken steht. Ein Mädchen in der Bar mit einer seltsamen schwarzen Aura scheint der Auslöser zu sein. Leider wird Kaylee gerade vom Schultraumtypen Nash angesprochen, der sie aus der Bar begleitet als sie dann noch panisch wird.
Zu ihrem Erstaunen schein seine Stimme ihre Panikattacke und das Schreien zu besänftigen.
Das Mädchen in der Bar stirbt. Und sie bleibt nicht die einzige. Und Kaylees Attacken scheinen dem immer voraus zu gehen.
Durch Nash findet sie kurze Zeit nach dem Erlebnis in der Bar heraus, dass sie eine Banshee ist. Und Nash übrigens auch. Ihr Schreien ist wirklich eine Todesankündigung, aber in den Ohren eines männlichen Banshee klingt das Lied wie die schönste Musik der Welt.
Kaylee ist neugierig und stellt viele Fragen über ihr Banshee-Dasein, so kommt es das Nash sie zu einem Reaper bringt. Todd. Dieser kann ihr die Fragen über Leben und den Tod besser beantworten.
So kommt es auch, dass Kaylee bemerkt, dass der Tod der Mädchen irgendwie seltsam ist. Und die drei ungewöhnlichen Freunde kommen einem Komplott auf die Spur bei der es um die Liste des Todes geht, Eitelkeit und noch mehr Banshees. Sogar Kaylees Vater steht auf einem wieder vor der Tür.

Soul Screamers-Mit ganzer Seele ist der erste Teil einer Reihe, der bereits im Oktober 2011 erschienen ist. Das nimmt dem ganzen aber nicht das Neue durch die mal etwas andere Thematik. Banshees gibt es ja nicht in jeder Geschichte.
Mit knapp 300 Seiten hat das Buch einen angenehmen Umfang für jugendliche Leser und bietet trotzdem noch genug Platz um die Welt der Banshee einführen zu können. Natürlich werden nicht alle Fragen beantwortet, sonst bliebe nichts für die Folgebände, aber es reicht um die Geschehnisse im ersten Teil zu erklären.
Generell beweist die Protagonistin Kaylee im ersten Band der Geschichte keine heldenhaften Superfähigkeiten. Wenn ihre Gabe zu Tage tritt ist der Teil mit dem Sterben schon geschehen und die Gabe so richtig einzusetzen ist auch nicht kostenfrei.
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[rezension] This is not a love story

Soo..jetzt nochmal die ganze Rezi..kA was WordPress da mit meiner hübschen Rezi veranstaltet hat^^#

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Holly Bourne
Originaltitel: Soulmates
Ab 14 Jahren / 509 Seiten
9,95 € [D], 10,30 € [A]
ISBN: 978-3-414-82376-6
Ersterscheinung: April 2014

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Zitat S.141

„Du hast schon einen leichten Knall, was?“, flüsterte er mir ins Ohr, was mir eine Ganzkörpergänsehaut verursachte.
„Jedes Mädchen hat einen leichten Knall. Einige vertuschen es nur besser als andere.“
„Da ist was dran. Mir gefällt, dass du nicht versuchst, es zu vertuschen.“

Meine Meinung: Als Penny und Noah bei der örtlichen Bandnacht aufeinandertreffen läuft die erste Begegnung nicht wirklich gut ab, eher im Gegenteil. Es endet in einem Desaster: Penny kippt aus den Latschen und Noah lässt sich erstmal von ihrer Männermordenden Freundin Ruth anschleppen. Der alle Klischees verachtenden Penny geht dieser Möchtegern-Rockstar Noah allerdings nicht aus dem Kopf. Andersrum geht es Noah nicht anders und die beiden kommen sich, trotz einiger(auch körperlicher) Schwierigkeiten näher. Langsam und nach und nach. Das Ende hält dann aber doch eine Überraschung bereit. Und dann gibt es da noch diese die normale Handlung unterbrechenden Kapitel, die offensichtlich zwar mit den beiden Protagonisten zu tun haben, aber nicht direkt ins Umfeld der Jugendlichen gehören.
Chelsea M. Cameron hat mit „This is not a Love Story“ ein für mich durchaus ergreifendes Buch über eine nicht nur erste, sondern absolute Liebe geschrieben. Über ein junges Paar, das trotz etlicher Schwierigkeiten, Pennys Überwindungsängsten und auch beider Vergangenheit zusammenfindet. Und letztendlich doch eine Überraschung bereithält. Ob man diese überraschende Wendung (die man übrigens durchaus ziemlich früh erahnen kann) nun für glaubwürdig hält oder für zu abgehoben sei jedem selbst überlassen, ich jedenfalls fand sie zumindest logisch erklärt, wenn ich mir auch nicht sicher bin ob ich das so mag oder nicht. Man sollte alternativen Ideen gegenüber aber aufgeschlossen sein um dieses Buch zu lesen. Ebenfalls sollte man den Titel des Buches ernst nehmen, denn es ist eben nicht nur eine Liebesgeschichte mit Happy End.
Der Klappentext deutet meiner Meinung nach ziemlich stark auf eine Liebesgeschichte hin. Hier sollte man sich vielleicht nochmal die Inhaltsangabe der englischen Ausgabe durchlesen, die finde ich deutlicher und genauer was den Inhalt angeht. Lest es gern HIER  nach. Auch das Cover der engl. Ausgabe weist meiner Ansicht nach nicht so stark auf eine Liebesgeschichte hin wie das sich küssende Pärchen der deutschen Ausgabe.
Sprachlich gesehen ist das Buch einfach geschrieben, also ohne großartig langen Sätze oder viele Fremdwörter, aber nicht langweilig. Da das Buch laut Verlag für Jugendliche ab 14 gedacht ist finde ich die Sprache auch vollkommen angemessen. Es lässt sich leicht und ohne Probleme lesen. Ich selbst habe beim Lesen auch ein Gefühl für die Figuren bekommen.

Zitat S.258
Da standen wir nun und guckten einander an.
„Ist es jetzt total kitschig, wenn ich sage, du wirst mir fehlen?“, fragte ich und zupfte ihn am T-Shirt.
„Nein“, sagte Noah. „Kitschig ist nur, dass ich gerade genau dasselbe sagen wollte.“
„Oh Gott, wie abgeschmackt wir doch sind.“

Was die Charaktere angeht werden wahrscheinlich einige Leser Penny(17) als absolute Klischeeprotagonistin ansehen. Sie selbst jedenfalls sieht sich als zynisch, selbstironisch und neigt zu schnellen Vorurteilen. Findet sich klischeehaft, weswegen sie versucht es eben nicht zu sein, mag keinen „Mädchenkram“, leidet seit mehreren Jahren an Panikattacken und hört nach eigener Aussage nur Musik von echten Menschen. Eigentlich bietet sie uns also Alles, was meiner Erfahrung nach ein Teenager in dem Alter auch tatsächlich ist. Irgendwie nervig, klischeehaft und liebenswürdig zugleich. Ihre Eltern sind toll, auch wenn ihre Mutter etwas überreagiert wegen der Panikattacken die kein Arzt wirklich zuordnen kann. Besonders knuddelig fand ich die Art ihres Vaters mit der ganzen Situation umzugehen.
Noah ist als Charakter natürlich der typische Held: gutaussehend, charismatisch, Musiker, humorvoll und seit ein paar Jahren neigt er zu depressiven Schüben. Natürlich ist die Gestaltung der beiden Hauptcharaktere klischeehaft, aber mal ehrlich: welche Siebzehnjährigen sind das nicht, auch wenn sie gerne behaupten es nicht zu sein oder es versuchen nicht zu sein, was dann ja auch schon wieder irgendwie klischeebehaftet ist. Also egal was man macht/schreibt, es ist eh falsch für irgendwen. Für mich war es vollkommen ok so.
Das Buch und die Story leben für mich aber auch von den gut erdachten Freundinnen(ebenfalls alle 17) um Penny herum. Da wären zum einen die rasende Reporterin und beste Freundin Lizzie, die einfach wegen ihrer Karriere keine Zeit für einen Mann hat und tief in ihren Träumen auf den Einen wartet. Dann gibt es da die männermordende Femme fatale Ruth, die quasi alle bespringt, die nicht schnell genug auf dem Baum sind, aber mit ihrer lockeren Art auch mal die Stimmung hebt. Und die krampfhaft schüchterne Amanda mit ihrem Freund Johnno, der ebenso schüchtern ist wie sie. Zusammen bilden sie ein eigentlich ziemlich realistisches und natürlich leicht überzogenes Quartett.
Die Geschichte aus „This is not a Love Story“ ist aus Pennys Sicht im Ich-Erzähler geschrieben. Dabei fand ich es sehr gut, dass man Pennys inneren Dialog in den einzelnen Situationen direkt miterleben kann, was manchmal dann auch witzig ist. Die Story ist unterteilt in mehrere Kapitel die durchnummeriert sind. Unterbrochen werden diese durch kursiv gedruckte Zwischenkapitel, die anfangs scheinbar nichts mit der Handlung der Jugendlichen zu tun haben. Das Buch hat sowohl einen Prolog, also auch ein Endkapitel. Vom Schreibstil her fand ich das Buch sogar recht gut geschrieben. Es passt zum Alter der Protagonistin und auch zur angedachten Leserschaft. Ich mochte Bournes Beschreibungen und auch die Gefühle sind für mich gut rübergekommen, wenn man sich denn auf diese Kitschgeschichte die dann doch keine ist einlässt, aber das muss jeder selber wissen.

Fazit: Das Buch von Holly Bourne hat mich persönlich mitgerissen und euphorisch grinsend in die Klinge laufen lassen, ohne dass ich es gemerkt hätte, obwohl ich es bereits geahnt hatte. Erst war ich geschockt, doch auch der Schock konnte mich nicht darüber hinwegtäuschen, dass mir das ganze Buch eigentlich richtig gut gefallen hat. Taschentücher sollte man aber je nachdem wie empfindsam und in welcher Stimmung man ist definitiv dabei griffbereit halten. 4,5 von 5 Sternen

 

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an dtv und Vorablesen.

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[rezension] My Favorite Mistake-Der beste Fehler meines Lebens

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Chelsea M. Cameron
Originaltitel: My favorite Mistake
Ab 14 Jahren / 416 Seiten
9,99€ [D], 10,30 € [A]
ISBN: 978-3-95649-014-9
Ersterscheinung: April 2014

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Zitat S.10
„Das“, sagte ich und zeigte auf Hunter, „ist unsere neue Mitbewohnerin. Jedenfalls laut Zimmerverwaltung.“

„Das kann doch nicht sein.“ Renee riss die Augen in ihrem winzigen Gesicht auf. Sie sah aus wie eine blonde, blauäugige Porzellanpuppe, die man in ein Trägerhemdchen von Victoria’s Secret gesteckt hatte. „Wollt ihr mich verarschen?“

„Was für eine Empfang“, sagte Hunter.

Meine Meinung: Taylor(20), Renee(21) und Darah(21) ziehen gemeinsam in eine WG am College in Main und warten auf ihre neue Mitbewohnerin als der großspurige und an das Glück glaubende Hunter Zaccadelli auf ihrer Schwelle auftaucht, samt Tattoos und seiner Gitarre. Taylor ist alles andere als begeistert. Besonders, weil sie ihr Zimmer mit ihm teilen soll. Hunter hingegen ist durchaus begeistert und klopft von Anfang an Sprüche. Taylor hingegen gibt gekonnt die „Eiskönigin“, zumindest eine Zeitlang. Denn nach und nach scheint sich Hunter in ihr Herz zu schleichen. Und dass obwohl Taylor eine etwas durchwachsene Vergangenheit hat und deswegen eigentlich kein Interesse an Männern. Aber auch Hunter scheint nicht ganz der sorglose Playboy zu sein der er vorgibt. Es gibt auf jeden Fall jede Menge Zündstoff mit den beiden.
Das Kennenlernen der beiden Protagonisten aus Chelsea M. Camerons „My favorite Mistake“ verläuft ziemlich holperig. Taylor begrüßt den neuen Mitbewohner nicht gerade freundlich oder sanft. Hunter nimmt das Ganze allerdings recht locker, so ist eben seine Art.
Die Charaktere des Buches sind für einen Roman aus dem New Adult-Genre genügend ausgearbeitet um nicht zu blass zu wirken. Beide, bzw. sogar alle haben eine eigene Geschichte und auch eine Vergangenheit. Keiner der Charaktere die unsere Protagonisten durch das Buch begleiten wirken zu rund oder eben auch unrund. Im Gegenteil, die Nebencharaktere beleben hier die Geschichte noch zusätzlich. Bringen Farbe in die Story.
Erzählt wird das Ganze im Ich-Erzähler aus Taylors Sicht. Das gibt uns wieder eine besondere Einsicht in ihre Gedanken, lässt uns aber außen vor was Hunter und die anderen angeht. Der Schreibstil lässt sich gut und leicht lesen. Wie ich es auch erwartet hatte. Einzig die Zeitangaben scheine ich zwischendurch überlesen zu haben, denn manchmal wusste ich einfach nicht wie viel Zeit zwischen bestimmten Handlungen denn nun vergangen ist.
Die Hauptcharaktere Taylor und Hunter sind beide etwas verkorkst. Er ist natürlich der perfekte Sonnyboy, wie man ihn in dieser Art Roman auch erwartet, aber sympathisch. Manchmal hat man das Gefühl, dass seine sehr positive Art etwas aufgesetzt wirkt und es noch eine andere Seite an ihm geben muss. Gegen Ende des Romans klärt sich das. Taylor ist hingegen mit ihrer „Eiskönigin“-Art manchmal wirklich nervig. Auch ihre teilweise äußerst aggressiven Reaktionen wirken nicht immer den Situationen angebracht und lassen den Leser öfters etwas verdutzt zurück. Doch auch das klärt sich gegen Ende des Romans. Beide Charaktere besitzen eine Vergangenheit die prägend ist, sowohl für das Wesen der Figuren selbst, als auch für die Entwicklung der Geschichte. So bekommt die leichte Geschichte doch zumindest noch etwas Tiefgang.
Die Geschichte ist natürlich nicht wirklich anspruchsvoll, doch besitzt sie einen leichten Spannungsbogen der es einem nicht langweilig werden lässt. Vom Grundgedanken her hat sie mich sogar ein bisschen an Jamie McGuires „Disaster-Reihe“ erinnert. Die Charaktere sind ebenfalls beide relativ eigen, nur die Art der Liebe unterscheidet sich dann doch. In „Mistake“ ist die Liebe der beiden Protagonisten durchaus sanft, auch wenn beide ab und zu etwas an die Decke gehen. In „Disaster“ ist die Liebe selbst schon kraftvoll, gewaltig und zerstörerisch.

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„Wenn ich zu meiner Mom gesagt habe, dass ich sie lieb hab, hat sie immer geantwortet, dass sie mich mehr liebt, als es Sterne am Himmel gibt. Taylor Caldwell, ich liebe dich mehr, als es Sterne am Himmel gibt.“

Mir fiel keine angemessene Erwiderung darauf ein und so fuhr ich einfach fort, mit dem Finger Herzen auf seinen Rücken zu malen.

Am Ende wird das Buch dann wirklich kitschig, romantisch und natürlich gibt es ein perfektes Happy End. Aber nicht nur für Hunter und Taylor, sondern auch alle Nebencharaktere erleben im Verlauf der Geschichte ihre eigenen Happy Endings.

Fazit: Chelsea M. Cameron hat mit „My favorite Mistake-Der beste Fehler meines Lebens“ ein gutes Buch aus dem New Adult-Genre geschrieben. Unterhaltsam und eine schöne Lektüre für den Frühling. Super für zwischendurch. Mir hat es jedenfalls gut getan.
4/5 Sternchen

 

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an mtb und BdB.

MIRA Taschenbuch

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[rezension] Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?

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Mara Andeck
Wenn Liebe die Antwort ist, wie lautet die Frage?
Ab 13 Jahren / 238 Seiten
12,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-414-82376-6
Ersterscheinung: 14.02.2014

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Zitat S.233

„Tja“, sagte ich. „Es gibt eben nicht nur Gefühle in Mono, also reines Glück oder reine Trauer oder so. Echte Gefühle gibt’s eigentlich nur in Stereo oder Dolby Surround. Und die Rundumgefühle sind die besten.“

Meine Meinung: Willkommen im letzten Teil der Trilogie von Mara Andeck über die quirlige, vieldenkende Lilia Kirsch und ihre wirklich schwurbelige Familie. Wir befinden quasi direkt im Anschluss an Teil 2. Lilia und ihre Freunde sind nach dem Ausflug auf die Insel wohlbehalten in der Zivilisation zurück und direkt im Alltag gelandet.
Lilias Liebesleben läuft auch im dritten Teil wieder auf Hochtouren. Mit Tom und ihr will abermals nicht alles so klappen wie Lilia denkt das es sein sollte. Vicky ist natürlich wie immer mit von der fiesen Partie. Aber auch Lilias Freundinnen und Familie spielen eine große Rolle in der Entwicklung der Geschichte. Besonders ihr Vater, der immer noch alleine auf die Kinder aufpasst zeigt dieses Mal sein ganzes väterliches Talent.
Dazu kommen noch diverse Schwierigkeiten mit dem Direktor ihrer Schule.

Der Erzählstil von Mara Andeck ist wie in den ersten beiden Teilen voller Humor, seltsamer Gedankengänge, einfach leicht zu verstehen und dem angedachten Alter mehr als angemessen. Aber auch ältere, junggebliebene LeserInnen können hier auf ihren Spaß kommen.

Zitat S.73
Wann ist man erwachsen?…
..Paps meint: Wenn du Dinge tust, obwohl dir deine Elter dazu geraten haben.
Florian behauptet: Endgültig erwachsen bist du erst, wenn alle Pflanzen auf deinem Fensterbrett leben und du keine davon rauchen kannst.

Dieses Mal sind auf dem Cover diverse Süßigkeiten in Herzchenoptik abgebildet, die wie geprägt wirkenden Buchstaben des Titels sind dieses Mal in türkis gehalten und passen perfekt zu den ansonsten rosanen Tönen der Herzchen auf weißem Grund. Zu dritt im Regal ergeben die Buchrücken eine wirklich tolle Einheit.

Da es als Tagebuchreihe gedacht ist wurde natürlich auch dieser Teil aus Lilias Sicht geschrieben. Wir bekommen einen direkten Einblick in die Gedankenwelt der Protagonistin Lilia, bzw. in ihr Tagebuch. Wie schon in den ersten beiden Teilen sind die Seiten mit passenden, kleinen Zeichnungen von Lilia verziert. Und die sind wieder so niedlich und passend.

Mara Andeck schreibt uns eine süße, kleine Geschichte voller Humor frisch aus der Gedankenwelt einer Jugendlichen. Zwischendurch bekommen wir noch einen Einblick in das Denken der männlichen Hälfte des Lilia-Universums geboten. In Form von den bekannte Emails zwischen Tom und Felix (der später auch in live zu der Gruppe dazustößt). Und auch durch die Mails zwischen Lilias Eltern erfahren wir mehr über das Warum? und Wieso? etwas passiert. Das macht die ganze Geschichte im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen durchsichtiger und wirkt dadurch etwas bodenständiger, was mir sehr gut gefiel.

Fazit: Das perfekte Ende für diese Lilianistische-Trilogie. Besser hätte man es wirklich nicht schreiben oder denken können. Wie immer humorvoll, erfrischend und einfach echt!! Mir haben die Bücher auch wenn es nicht ganz für mein Alter gedacht war wirklich, wirklich gut gefallen. Greg’s Tagebuch für Mädchen.
5/5 Sternen

Meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen findet ihr hier:

Teil 1: Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
Teil 2: Wer liebt mich und wenn nicht, warum?

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an boje(Bastei Lübbe) und Loveybooks.

[rezension] -Zersplittert-

Teri Terry
-Zersplittert-

Originaltitel: Fractured
Ab 14 Jahren / 432 Seiten(gelesen als .epub)
17,95 € [D]
ISBN: 978-3649611844
Ersterscheinung: Januar.2014

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Meine Meinung: Der zweite Teil der Trilogie von Teri Terry beginnt kurz nach den Ereignissen in Band 1. Trotzdem bekommt man nach und nach genügend Informationshäppchen um nicht nochmal den ersten Band nachlesen zu müssen. Kyla kehrt nach den Ereignissen mit Ben und dem geheinnosvollen Hatten zurück zu ihrer Familie und lebt äußerlich ihr Leben als geslatete weiter. In ihrem Kopf brodelt es allerdings mehr, als so mancher Beobachter wohl ahnt. Ihre Erinnerungen kehren Stückchenweise zurück. Aus ihrer Kindheit, ihrem Leben vor dem Slaten, von ihren Träumen, über ihr altes Leben. Doch Kyla ist trotzdem noch auf der Suche nach ihrer Vergangenheit.

Auch dieses Mal wird das Buch aus Sicht Kylas erzählt und es gelingt der Autorin wie in Teil 1 durch ihre tolle Art zu erzählen den Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt von Kyla zu versetzen, die mich schon beim ersten Mal so überzeugt hat mittendrin zu sein. Das Buch zu lesen hat mich wie schon beim ersten Mal total gefesselt, man möchte eigentlich gar nicht aufhören.

Kyla als Charakter ist symphatisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren, ihren Gedanken folgen und sie auch verstehen. Dieses Chaos in ihrem Kopf nachvollziehen. So weiß man auch als Leser nie genau wem man trauen soll, wenn neue Charaktere in der Geschichte auftauchen. Genau wie Kyla. Sie ist hin und her gerissen und weiß weder wer Freund, noch wer Feind ist oder richtig und falsch. Das hält den Spannungsbogen der Geschichte, trotz einiger etwas langatmigeren Stellen weiter aufrecht. In diesem Teil der Geschichte erfährt man auch etwas mehr über das System in dem diese Welt spielt und den Widerstand/die Personen gegen das System, was die Spannung nochmal zusätzlich pusht. Das einzige was mich nicht wirklich überzeugt hat ist ihre für mich irgendwie doch recht schammig bleibende „Liebe“ zu Ben.

Ansonsten kann man wirklich gut die Entwicklung Kylas beobachten. Im ersten Band ist mir das schon sehr positiv aufgefallen, hier tritt es durch die Erinnerungen noch deutlicher hervor. Auch die teils doch recht schrecklichen Dinge die Kyla in ihrem Leben erfahren hat werden nach und nach eingeführt, so dass auch zartbesaitete Leser nicht komplett verschreckt werden. Die Autorin zeigt glaubhaft auf, wie das menschliche Hirn manipuliert werden kann und auch wie extrem es sich gegen diese Behandlung wehren kann, wenn es muss. Das macht das Buch wirklich zu etwas Besonderem.

Das Cover ist gut abgestimmt auf den ersten Teil „Gelöscht“ und unterscheidet sich nur durch Farbe und den Schriftzug.  Der Einband des ersten Teils war noch farblos und frau, wirkte am Rand wie gemauert. Bei diesem Teil wirkt alles etwas lebhafter durch den rotbraun Ton. Ich bin gespannt wie der dritte Teil gestaltet ist.

 

Fazit: Ein wirklich gelungener zweiter Teil, der mich durch seine Steigerung zu Teil1 wirklich überrascht hat. Auch wenn dieser Teil ein paar Längen hatte, „Zersplittert“ hat mir mehr als nur einfach gut gefallen. Das macht das Warten auf Teil3 nicht wirklich leichter, aber es lässt einen hoffen, dass der Trilogieabschluss ein wirklich grandioses Finale bietet.
5/5 Sternen

 

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an Coppenrath und BdB.

[rezension] Angelfall(Penryn&the End of Days #1)

Susan Ee
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 400 Seiten
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A]
ISBN: 978-3-453-26892-0
Ersterscheinung: 26. August 2013

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Meine Meinung: Eine postapokalyptische Welt (Kalifornien), sechs Wochen  nach den ersten Angriffen. Die meisten größeren Städte haben ganz schön etwas abbekommen, die Menschheit stark dezimiert , Regierungen zerstört. In den Stadten verstecken sich vereinzelte Menschen in den verlassenen Häusern und versuchen zu überleben. Gangs streiten um die einzelnen Gebiete. Immer wieder tauchen Flügel am Himmel auf.
Mittendrin Penryn, ihre querschnittsgelähmte Schwester Paige und deren an paranoider Schizophrenie leidende Mutter. Diese drei befinden sich gerade auf dem Weg zu einer sicheren Unterkunft, als sie eine Verfolgung unter den Angreifern miterleben. 5 Engel verfolgenen einen einzelnen Verletzten, schlagen ihn nieder und schneiden ihm seine Flügel ab. Um Paige und ihrer Mutter eine Chance zu geben zu entkommen mischt sich Penryn in diese Verstümmelung ein und rettet dem verletzten Engel das Leben. Einer der Angreifer schnappt sich allerdings daraufhin Paige. Pernyn beschließt den verletzten Engel mitzunehmen um herauszubekommen wohin Paige gebracht werden könnte. Der Engel, Raffe und Penryn machen den Deal, dass er sie zum Horst der Engel bringt und sie ihm hilft einen Chirurgen für seine Flügel zu finden.
Zusammen machen sie sich zu Fuß auf den Weg. Unterwegs treffen sie auf ein Wiederstandscamp das plant den Horst anzugreifen und verbringen ein paar Tage unter dessen Gastfreundschaft. Ob Penryn und Raffe es schaffen zum Horst zu kommen und was sie wenn ja dort erleben; ob Raffe sich seine Flügel wieder annähen lassen kann und was dieser Engel sonst noch so verbirgt..das müsst ihr leider selber lesen.

Im ersten Teil dieser Reihe hat mir sehr gut der Schlagabtausch gefallen, die Dialoge zwischen Penryn und Raffe. Penryn ist eine sehr starke junge Frau, ein Charakter der nicht so leicht aufgibt. Die mitgelieferten Erklärungen dafür, warum Penryn so taff ist und nicht wehrlos, sondern sogar recht gut ausgebildet ist sind mir deswegen besonders positiv aufgefallen.

Raffe ist anfangs ein ziemlich undurchsichtiger Charakter und erst später taut er etwas auf. Man erfährt andeutungsweise warum er so ist, aber genaueres bleibt erstmal im Dunkeln. Wer sich allerdings etwas mit den biblischen Engeln, Erzengeln und Dämonen auskennt kann hier schon eher einige Tendenzen erkennen. Beide Charaktere nähern sich im Laufe der Geschichte etwas an, aber so richtig deutlich wird das in diesem ersten Band noch nicht.

Über das Cover kann ich euch leider nur sagen, dass darauf Engelsflügel abgebildet sind. Ich hatte das Buch tatsächlich noch nicht in der Hand, gelesen hab ich die ebook-Ausgabe im epub-Format. So richtig aussagekräftig finde ich das Cover allerdings nicht, also ich empfinde es nicht so richtig als Eyecatcher. Passend ist es sicherlich.

Die Sprache von Susan Ee ist jugendlich gehalten, aber man merkt, dass es deutlich für eher ältere/junge Erwachsene geschrieben wurde. Schon wegen einiger doch recht brutaler und manchmal auch ekligen Szenen die im Buch vorkommen und dann auch noch genau beschrieben sind. Im Verlauf der Handlung hat das Buch leider einige Logikfehler und deutliche Schwächen. Anfangs fand ich das Buch wirklich atmosphärisch, aber gegen Ende hätte ich mir ein paar mehr Antworten gewünscht. Mehr darüber warum gerade die Welt von Engeln angegriffen wurde. Mehr Text auf den Seiten und nicht zwischen den Zeilen. Eigentlich weiß man gar nicht genau was gerade in der Welt so abgeht oder warum die Engel nun eigentlich über die Welt herfallen.
Natürlich weiß Penryn die uns diese Geschichte erzählt(Er-Erzähler aus ihrer Sicht) auch nicht mehr als der Leser, aber so ab und an noch ein paar Informationsstückchen mehr hätten auch nicht geschadet. Ich hoffe im nächsten Band(der im November’13 auf englisch erschien) gibt es ein paar Anworten.
Trotzdem bin ich nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Fazit: Ein wirklich spannendes Buch, das trotz einiger Logikfehler neugierig macht auf den nächsten Teil von Susan Ee. Schon, weil ich von Erzengeln schon immer fasziniert war und ich außerdem wissen will, wie es mit Penryn und Raffe weitergeht und sehr gerne noch so einige Antworten auf offengbliebene Fragen hätte.
3,5-4/5 Sternen

[rezension] Boy Nobody 01

Allen Zadoff
Ab 14 Jahren / 336 Seiten
16,99 € [D], 17,50 € [A]
ISBN: 978-3-8458-0005-9
Ersterscheinung: 03.09.2013

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Das Lederpolster im Mercedes fühlte sich weich an.

Man versinkt förmlich darin. Am liebsten möchte man sich heinfallen lassen und alles um sich herum vergessen.“

Meine Meinung: Wir lernen unseren Boy Nobody(der in Wirklichkeit Zach heißt) mitten in einem Auftrag kennen. Zach hat sich im Auftrag des Programms mit dem Jungen Jack angefreundet. Dessen Vater ist das eigentliche Auftragsziel. Er tötet den Vater und ist dank guter Planung sehr schnell vom Erdboden verschwunden. Nichts weist auf ihn hin. Dann wartet er auf die nächste Nachricht von ‚Mum‘ und ‚Dad‘. Zwischendurch blitzen immer mal wieder kurze Erinnerungen an sein frühreres Leben auf. Der zweite Auftrag den er bekommt scheint erst genauso zu laufen wie seine letzten, entwickelt sich aber dann ziemlich anders als Zach anfangs gedacht hätte.

In Boy Nobody 1 von Allen Zadoff begegnet uns eigentlich ein ziemlich brutales und trauriges Thema. Zach wurde mit 12 Jahren von seinen Eltern entführt, nachdem sich ein Junge in sein Leben geschlichen hat um seinen Vater zu töten und sich zuvor mit ihm angefreundet hatte. Das Programm entführt ihn und bildet ihn ebenfalls  aus. Wäscht sein Gehirn und dreht ihn quasi komplett herum, immer in dem Glauben das seine Eltern getötet wurden. Vom normalen Zwölfjährigen zum Superkiller. Unauffällig und leise. Das Ganze hier erinnert ein bischen an Jason Bourne in jungen Jahren, nur ohne die Schusswaffen. Würde dieses Buch verfilmt werden, wäre es definitiv ein eher ruhigerer Agententhriller. Mehr im Stil von Metal Gear Solid, denn wirklich Jason Bourne. Mir würde es auf jeden Fall so gefallen.

Boy Nobody ist geschrieben in der Ich-Erzählerperspektive, aus Zachs Sicht. Die Kapitel sind sehr kurz und die Überschriften sind eigentlich gar keine. Es ist immer bereits der erste Satz des Kapitels, also nicht überlesen. Besonders auffällig am Sprachstil fand ich die Art Zach erzählen zu lassen.  Es ist als würde man ein Tagebuch live miterleben. Die einzelnen Sätze sind kurz, fast abgehackt. Militärisch könnte man sagen, eigentlich passend zur Art des Buches in der aus einem unschuldigen Jungen ein Soldat gemacht wird. Zwischen der eigentlichen Handlung um seine Aufträge als Killer tauchen immer wieder bruchstückhafte Erinnerungsfetzen an sein Leben „vorher“ auf.

Zugegeben, zu anfangs hatte ich ganz schön Schwierigkeiten in das Buch hineinzufinden. Die Sätze sind wirklich sehr kurz und gewähren einem erst keinen gleitenden Lesefluss. Nahezu stakkatisch abgehackt. Liest man aber ein paar Seiten weiter ergibt der Stil doch tatsächlich Sinn, denn genauso wie er schreibt denkt Zach anfangs auch. Kurz und umunwunden. Nicht mehr als nötig um es mal böse auszudrücken. Deswegen bekam ich zuerst gar keinen Zugang zu Zach. Das gibt sich aber mit der Zeit. Es passt wie gesagt zur Thematik des Buches und gibt einem einen guten Einblick in Zachs Wesen. Einmal das aktuelle und dann noch die Seite, die immer wieder aufblitzt und zu seinem alten Ich gehört.

Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten und zeigt eine kleine Aussicht eines Parks in dem man einen Mann vom Beobachter weglaufen sieht. Zudem ein Fadenkreuz. Ich denke besser kann man das Thema gar nicht darstellen. Gut gelungen auf jeden Fall. Ohne Schutzumschlag ist das eigentliche Buch dann komplett rot mit einem Fadenkreuz in dessen Mitte man ein Einschussloch sieht. Die rote Oberfläche sieht zudem noch aus wie „abgeschrabbt“.

Fazit: Ein Jugendagententhriller der ruhig und leise, aber nicht langweilig daherkommt. Und die Thematik wie die Vergangenheit vom Protagonisten bieten noch eine Menge Platz für eine super Steigerung in den nächsten Büchern.
 4/5 Sternen

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an bloomoon und BdB.

[rezension] Frostblüte

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Zoë Marriot
Frostblüte/FrostFire
Ab 14 Jahren / 464 Seiten
14,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-551-31270-9
Ersterscheinung: 17.10.2013

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„Mein Mund schmeckte nach Staub und Eisen.
Der kühle, weiße Nebel, der sich am frühen Morgen die Berghänge hinunterwälzte, war verschwunden, weggebrannt von der inzwischen hoch am Himmel stehenden Sonne. Von Zeit zu Zeit drang ein greller Lichtstrahl durch das silbrig blaube Laubdach und blendete mich.“

Meine Meinung: Wir begegnen dem Mädchen Frost(17) auf der Reise zu etwas von dem sie ausgeht, dass es sie heilen kann. Heilen von dem in ihr verborgenen Dämon. Im Prolog lernen wir die junge Frost kennen, deren eigentlicher Name Saram lautet. Sie erzählt aus ihrer Kindheit, dem ersten Mal, als sie dem Wolf „begegnete“ und ihrer Beziehung zu ihrer Mutter.
Auf Frosts späterer Suche versucht sie einen Ziegenhirten vor Wegelagerern zu retten, der allerdings keine Rettung benötigte, da er zu einer Bergwacht gehört und das Ganze eigentliche eine Falle sein sollte. So lernt Frost jedenfalls Luca und Arian kennen. Wenn auch anfangs nicht freiwillig bleibt sie letztlich bei Luca und seiner Bergwacht. Sie verliebt sich und sie findet einen Weg zu sich.

Frostblüte von Zoë Marriot ist im Ich-Erzähler aus Frosts Sicht geschrieben. Der Schreibstil von Zoë Marriot war für mich sehr eindringlich und ich kam Frosts Innenleben dadurch sehr nahe. Durch den in meinen Augen tollen Stil fand ich die Geschichte sehr bildgewaltig, auch wenn es insgesamt gesehen eine ruhige Geschichte ist. Es geht hier mehr um das Innenleben von Frost, ihren Ängsten und unterdrückten Gefühlen unter denen sie aufgewachsen ist und ihren unterdrückten Gefühlen, als um laute, eindringliche Gespräche und schnelle Action.

Immer wieder gibt es in der Geschichte Rückblenden, kurze Erinnerungen oder Einsicht in Frosts Träume, die den Leser  Stückchenweise erkennen lassen warum irgendetwas gerade so und nicht anders passiert ist. Die Charaktere der Geschichte, auch die Nebencharaktere sind liebevoll gezeichnet und besitzen Stärken, Schwächen und zeigen in einigen Fällen auch eine nachvollziehbare Entwicklung.
Das Einzige was ich leider bemängeln muss ist, dass es am Ende doch ein bissel arg schnell geht, da hätte man wegen mir ruhig noch so 30-40 Seiten dranhängen können.
Das Land in dem die Geschichte spielt wird nur grob umrissen, die aktuelle Gegend in der sich Frost befindet aber dann doch immer recht genau beschrieben. Der grobe Umriss des Landes hat mir aber vollkommen genügend.

Das weiße Cover mit dem Wolf und dem Mädchenportrait finde ich irgendwie gut, obwohl ich mir nicht wirklich sicher bin, ob mich das Cover angesprochen hätte. Schwer zu sagen, da ich zuerst die Inhaltsangabe und den Titel gesehen habe. Trotz Allem hätte das Cover nicht passender gestaltet sein können.

Fazit: Ein toller Fantasyjugendroman, der nicht nur eine schöne Idee hat, sondern auch eine tiefgreifendere Geschichte, wenn man sich darauf einlässt. Durch die frostige Umgebung kann man das Buch auch gut in der Winterzeit lesen. Das ganze Buch fühlt sich überhaupt sehr märchenhaft sanft an, perfekt für diese Jahreszeit. 5/5 Sternen

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an Carlsen Choice und Lovelybooks.

[rezension] William von Saargnagel und der purpurne Traum

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Alfons Theodor Seeboth
William von Saargnagel und der purpurne Traum (Teil1)
Ab 10 Jahren / 401 Seiten
16,90 € [D]
ISBN: 978-3-943406-25-2
Ersterscheinung: 2013

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Meine Meinung: Vorab möchte ich sagen (und das hat eigentlich weniger mit der Rezension an sich zu tun, aber ich finde es sollte mal gesagt werden), dass ich das Buch nicht alleine erhalten habe, sondern noch einige Beilagen mitgeliefert wurden. Das Buch hatte gute Gesellschaft mit Postern in zwei Größen, Postkarten, einem Lesezeichen, einem Luftballon(den Tochterkind direkt gebunkert hat) und das Buch kam sogar signiert. Sehr symphatisch wie ich fand. Beeinflusst aber meine Meinung natürlich nicht.

Das Buch handelt vom neunjährigen William, der als Baby aus Sicherheitsgründen von seiner Mutter ins Waisenhaus gebracht wird. Dort verbringt er neun Jahre die nicht wirklich glücklich verlaufen. Auch bei den Pflegefamilien, besonders bei der Letzten läuft es mehr als schlecht. Bis die kleine Drachendame Nildani bei ihm auftaucht und ihn mitnimmt in die magische Welt in der William plötzlich mehr ist als nur ein Elternloser Junge. Er kommt auf eine magische Schule, wird ein Graf, Druide und Werwolf und er findet nicht nur Freunde, sondern auch einen Teil seiner Familie.

Erzählt wird die Geschichte aus der Er-Erzählerperspektive von William und Nildani. Sprachlich fand ich das Ganze allerdings etwas holprig. Vielleicht lag es daran, dass es direkt in deutsch geschrieben wurde ohne übersetzt zu werden, aber für mich las es sich an etlichen Stellen einfach nicht rund. Teilweise fand ich die Sprache auch für einen Jungen von neun Jahren (und seinen Freunden) manchmal etwas zu weit entwickelt, öfters abgehoben und nicht locker genug. Man kann das zwar akzeptieren unter dem Aspekt, dass William als Druide und Werwolf schneller altert und reifer ist. Das erklärt aber nicht warum man während des Lesens total vergisst, dass die anderen Kinder um ihn herum zum Großteil auch erst neun-elf sind und genauso reden wie William.

Die Charaktere sind zwar einigermaßen gut ausgearbeitet, aber besonders William fand ich sehr anstrengend. Es gelingt dem Autor irgendwie nicht ihn zu einem einheitlich, liebenswerten oder auch schrulligem Charakter zusammenzufügen. Zum einen hatte er eine wirklich miese Kindheit, aber kaum irgendeinen Makel davongetragen. Er ist streberhaft, aber gleichzeitig total cool, nimmt die komplette magische Welt einfach so hin und kann auf einmal direkt mit Allem problemlos umgehen. Kein zögern oder Fragen die man erwarten würde. Keine Erklärungen. Einfach Alles ok so. Fand ich ehrlich gesagt etwas langweilig. Zu gönnerhaft wird er dann auch noch als er zum Grafen erklärt wird.

Wirklich positiv erwähnen sollte man die liebevolle Covergestaltung des Buches. Darauf zu sehen ist William in Werwolfform und und die kleine Drachendame Nildani auf einer nebeligen Wiese unter einem Vollmond. Wirklich ein sehr schönes Bild. Das passende Poster dazu sieht ebenso gut aus.

Die generelle Idee der Story fand ich wirklich toll und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, aber ich wurde doch leider etwas enttäuscht. Die Charaktere waren mir zu unausgefeilt, die Story hatte leider einiges von Harry Potter. Und ich meine ganz konkret die schwarzen Haare, die magische Gasse, die schlimme Kindheit ohne Eltern, die Zaubererschule, die magische Zaubererbank oder dem Dunklen Fürsten. Musste das denn so sein? Sicherlich hätte das doch einen etwas anderen Weg nehmen können ausser diesem. Es bleibt zwar „nur“ in der ersten Hälfte des Buches so, aber es erinnert einen doch stark an HP.Was mir allerdings wirklich überhaupt nicht gefallen hat waren die Rechtschreibfehler im Text. Und das leider, obwohl das Buch 2010 zum Ersten Mal veröffentlich wurde und jetzt überarbeitet und komplett neuaufgelegt worden ist.

Fazit: Ein schöner Grundgedanke, der meiner Ansicht nach jedoch besser ausgearbeitet hätte sein können. Trotzdem ist es ein schönes Buch für Kinder oder Jugendliche die Fantasy mögen und am Besten noch kein HP gelesen haben.2-3 Sterne

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an den Wölfchen Verlag und Bdb.

[rezension] Wer liebt mich und wenn nicht, warum?

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Mara Andeck
Wer liebt mich und wenn nicht, warum?
Ab 13 Jahren / 253 Seiten
12,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-414-82364-9
Ersterscheinung: 16.08.2013

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„Nein,“ sagte ich leise. „Das kommt dir nur so vor. Glühwürmchen verschwinden auch nicht. Sie machen nur das Licht aus, aber sie sind trotzdem noch da.“

Meine Meinung: Die Geschichte beginnt ungefähr eine Woche nach dem Kuss von Lilia und Tom in Band 1. Lilia ist immer noch ziemlich mitgenommen von der Tatsache, dass Tom nach ihrem Kuss erstmal nachdenken muss und sich orientieren will und besonders davon, dass Vicky so viel Zeit mit ihm verbringt. Maiken versucht ihr als beste Freundin natürlich beizustehen. Als Tom sich dann entschließt ein Praktikum auf einer auf einer Insel an einer Studie teilnehmen will, melden sich die beiden auch an. Natürlich landet Vicky auch in dem Projekt und Tom sagt erstmal ab. Ob zwei Wochen in der Wildnis für Lilia und Tom wirklich die Rettung vor allen Problemen bedeuten oder ob Vicky ihnen mehr davon macht, das müsst ihr dann doch selber lesen. Es lohnt sich.

Die Geschichte über Lilia und ihre Probleme in der Liebe richtig durchzublicken ist wirklich erfrischend, humorvoll und wenn es nach mir geht für Leser aller Alter gut geeignet. Jung geblieben sollte man allerdings sein.

Wie bereits im ersten Teil zeigt uns auch in „Wer liebt mich und wenn nicht, warum?“ Lilia Einblick in ihr Tagebuch. Immer schön bebildert mit kleinen Bildchen am Rand, die immer passend zu den jeweiligen Einträgen von Lilia dazugemalt scheinen. Unterbrochen wird diese Einsicht immer wieder von Mails die Tom an seinen Freund Felix schreibt, der (auch in Teil1 schon) in Reha ist. In diesem Band kommt noch dazu, dass Tom an Felix nicht nur normale Mails schickt, sondern auch Videos auf der Insel dreht, die dann eben in schriftlicher Form im Buch auftauchen. Eine tolle Idee.
Der Erzählstil von Mara Andeck ist wie im ersten Teil wieder federleicht, jugendlich jung, etwas romantisch und auf jeden Fall humorvoll.
Das Cover zu „Wer liebt mich und wenn nicht, warum?“ zieren dieses Mal Gänseblümchenblüten, was ich wieder absolut passend zum Titel gewählt finde.

Fazit: Ein erfrischend leichter Roman für Jugendliche von 13-16 und junggebliebene Erwachsene, mit Humor, einer Prise Romantik und jeder Menge Lilianischem Chaos.
5/5 Sternchen

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an boje(Bastei Lübbe) und Loveybooks.

[rezension] Wen küss ich und wenn ja, wie viele?

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Mara Andeck
Wen küss ich und wenn ja, wie viele?
Ab 13 Jahren / 239 Seiten
12,99 € [D], 13,40 € [A]
ISBN: 978-3-414-82350-2
Ersterscheinung: 11.01.2013

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Kurzbeschreibung laut boje:»Wissenschaftliche Erkenntnis des Tages: Von den Gladiatorfröschen kann man viel lernen. Auf der Suche nach dem Frosch fürs Leben hüpft die Fröschin von Männchen zu Männchen und haut jedem so richtig eine rein. Wer umfällt, ist raus aus dem Spiel. Am Schluss nimmt sie den, der übrig bleibt, denn der kann am besten wegstecken. Hmmm, gefällt mir irgendwie. Verstößt aber vermutlich gegen die Schulordnung …«
Lilia hat es satt! Die Jungs in ihrer Klasse nehmen sie überhaupt nicht wahr. Das muss sich ändern, beschließt sie an ihrem 16. Geburtstag. »Das Balzverhalten im Tierreich« – so lautet das Thema ihres Bio-Referats. Und weil der Mensch auch nur ein haarloses Tier ist, wendet Lilia ihr neues Wissen einfach auf dei Gattung Homo sapiens an. Was folgt, ist ein wahres Liebeschaos …

Meine Meinung: Wir lernen Lilia Kirsch an ihrem sechszehnten Geburtstag kennen. Mit dem Buch in der Tagebuchform landet man direkt in der Handlung, direkt in der Protagonistin selbst. Eigentlich könnte Lilia ein ganz normales Mädchen sein, wenn da nicht ihre etwas seltsamen Eltern mit einer Vorliebe für blümerante Namen und ihre Geschwister wären. Ansonsten ist Lilia normal, so normal wie sechzehnjährige eben sind. Ungeküsst und ohne erwartete Überraschungsparty zum Geburtstag, dafür mit einem leeren Blatt in der Bio-Klausur. Wie es der Zufall will bekommt Lilia die Chance zumindest diese Klausur zu retten. Sie soll ein Referat halten. Ihr Thema: Balzverhalten. Und Lilia wäre nicht sie selbst, wenn sie diese Aufgabe nicht für ihre Zwecke in Hinsicht auf Jungs und ihr Verhalten anwenden würde. Damit beginnen aber eine ganze Menge Verwechslungen und Missverständnisse.

Lilia ist chaotisch, sprunghaft, Einser-Schülerin, naiv, unerfahren, liebevoll umsorgt und fühlt sich doch alleine gelassen. Wie eine ganz normale Jugendliche also. Jedenfalls habe ich mich in ihrem Alter ähnlich gefühlt. Und genauso schreibt sie auch dieses Tagebuch, bzw. ist dieses Buch geschrieben. Die Tagebuchform macht es persönlicher. Lilia erzählt für die Nachwelt aus ihrem Leben. Von ihren Eltern, ihren nicht vorhandenen Flirtkenntnissen, Jungs, den Ausflügen mit ihrer süßen Schwester, der Schule, ihrem Dasein, einfach von Allem was sie bewegt.
Zwischen den einzelnen Tagebucheinträgen gibt es ab und zu Emails von ihrem besten Freund Tom an einen gewissen Felix. Durch diese Mails bekommt man einen zusätzlichen Einblick in die Story und so weiß man immer ein bischen mehr als Lilia über das Geschehen um sie herum. Dadurch erscheinen einige ihrer Handlungen manchmal etwas naiv, aber bitte; sie ist eben erst sechzehn geworden. Keiner kann mir erzählen damals schon sonderlich weise gewesen zu sein.

Der Schreibstil von Mara Andeck in ‚Wen küss ich und wenn ja, wie viele!‘ ist jugendlich gehalten, dem Alter der Tagebuchschreiberin angepasst, aber ohne Schimpfworte oder extremen Jugendslang zu verwenden. Was mir sehr gut gefallen hat, denn sowas lese ich nicht besonders gerne. Ansonsten kann man das Buch lockerflockig runterlesen.

Zur Aufmachung des Buches würde ich auch noch gerne anmerken, dass ich sie total genial gemacht finde. Zum einen wäre da das Cover mit all den rotpinken Kussmündern und der glänzenden, auffällig grünen Schrift. Und wem das noch nicht reicht der sollte das Buch einmal aufschlagen und einfach blättern, denn in dem Buch sind am Rand dauernd so kleine Zeichnungen. Womit ich erst nichts anfangen konnte, ergab beim Lesen doch Sinn, denn zu manchen Abschnitten oder Geschehnissen die Lilia beschreibt malt sie noch kleine Karikaturen und Bildchen die einfach goldig sind und einem den Anschein von einem Tagebuch noch verstärkt.
Dieses Buch ist der erste Teil, im Herbst soll es mit Lilias Liebesleben weitergehen. Ich bin jedenfalls gespannt.

Fazit: Ich fand das Buch wirklich sehr unterhaltsam. Und obwohl es eine recht abgeschlossene Handlung hat, geht es am Ende erst richtig los, wenn Lilia endlich herausgefunden hat was der Leser schon längst weiß.
Mich konnte das Buch auf jeden Fall gut unterhalten und ich fühlte mich des Öfteren ein wenig an mich selbst erinnert. Mara Andeck hat ein tolles Jugendbuch geschrieben, dass auch Erwachsenen Spaß machen kann.
Ein unterhaltsamer Spaß für Zwischendurch, der auch älteren Mädels Spaß machen kann.
4,5 von 5 Sternchen

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares an den boje-Verlag und BloggDeinBuch.